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fest Sr- Hochs. Durch!, unsers gnädigsten kan- desva^ers auf das feyerlichfte celcbriret wurde; fo hat unsere gnädigste Landeöherrschaft dabey noch das besondere Vergnüge gehabt, Mittags um 12 Uhr des regierenden Herrn Marggrafen vonVraudenburg-Oiw'zbachHochfürstl.Drrrch- lauchr atthier am'omincn zu sehen.

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Bey dem Buchhändler Raspe ist zu haben: DerzwcyteTheil von der Kunst, teutsche Briefe schon abzufassen, in kurzen Regeln vollständig vorgetragen und mir den vortreflichsten Mu­stern erläutert. 8. Frft. zo kr. Pomoiogra, das istkBeschreibMg und Abbildungen der be­sten Sorten der Acpsel und Birnen, welche in Deutschland, Holland, Frankreich, Engelland rc. gebauet werden, nach dem Leben abgedildet und mrt ihren natürlichen Farben erleuchtet von I. H. Knoop, gr. Fol. Nürnb. 12 fl. Die Kunst des Kohlenbrennens, oder 'die Art und Meise, aus Holz Kohlen zu machen, von Hrn. du tts- me! duMonceau. mitKupfern. gr. 4. Berlin. Zc>kr. Joh. Heinr. Gottl. v. Iufli, Verglei­chungen der Europäischen mit den asiatischen und andern vermeintliche Barbarischen Negie­rungen in 3 Büchern, gr 9 - ihid. 0 fl 15 kr Job. Aug. DietcJmsicri Hjfloria dogmatis de def- ccnfu Clirißi adinferc* licccmia. g. Ms), Alter» Gi 1762, 1 fl.

Demnach Johann Wilhelm Fuchs, von Jhro glorwürdigst-regiereirden Kayserl. Majestät in allerhöchsten Rückbetracht: Daß derselbe wäh­rend dem Lauf seiner 16. Jahr lang dem Aucto- ri der Quintae EHentia: Solaris, Hrn. Peter Man- cini (cLjeleifleten Diensten, und in dessen La- boratorio gehabten Verrichtungen, all jenes gründlich erlernet habe, was zu der Vollkom­menheit dieser Arzeney, oder des unter dem ei­gentlichen Namen des Auctoris,' bekannten rNancliÄ gcreichig ftp mag, mit einem beson­

der« Privilegio, d. d. Wien, den i8. Febr. 1762. und zwar dergestalten begnadiget worden: Daß ihme oder seinen Erven, welchen er daS benbtyigte Arcanum erdfnen und desfalls mit authentischen Atceflsci; legl'riml'ren wird, die mir ihren Zeichen bezeichnete Quint Essenz, al­ler Orte» un Heil. Rom. Reich, ohne auer Ver­hinderung auf Jahr- Wochen- und Frey Märk­ten, in- und ausserhalb des Hauses, zu verkau­fen und feil zu haben erlaubet, ihme Fuchs auch oder seinen Erben, an Ausübung seiner Kunst, von niemanden, werderauch seye, kam Eintrag oder Verhinderniß zugefüget, vielweniger, und weilen sich offrmalen ereignet, daß unterschied­liche uuerfahrneLeute uridStimpler sich unter­fangen, solche seine Arzeney fälschlich nachzu­machen, und denen Leuten für gut zu verkaufen, er aber dessentwegen an seinem guten Naiven und Leimuth merklich Schaden und Abbruch leiden, sofort die kranke und nothleidende Ne- ben-Menschet« hierdurch betrüglich angeführet werden dörften, solche nachgekünflelte Medicin verkaufet, sondern von jedes Orks Obrigkeit auf Anrufen, hiuweggenommen, abgeschaffet, verwehret und niedergeleget werden solle', un­ter Strafe 50 Mark Ldthigen Goldes in dem Conlraventions Fall." Als wird allen und je­den, welche sich dieser so vortrefflichen Arzeney zu bedienen gewillet, bekannt gemacht: daß das Kay,.Wappen gleichAnfan-gs deren Gebrauch- Zetteln, wie auch auf jedes Gläslern cmfgedru- cket, sodann zu Ende auf dem äussersten Pap- pier, womit jedes Glas verwahret, fowol in­wendig, als bey dein Schluß des Berichts von dem Gebrauch der Mehlem, der Rame mehr- besagten Fuchftns eigenhändig geschrieben zu finden, und hwrab alleine ersichtlich seye: daß eS die wahrhafte und nicht nachgemachte Quint- Essenz heissen könne. Solche ist am besten und zwar in Fläschlein ad 2. und 1 fl. zu haben in Franks«« amMay« bey Herrn Burger auf dem K. R. O.P. Amt, in Eisenach bey Hrn. Kahl, Kaufmann, wie auch an mehreren Orten, wel­che man demnächst nahmhaft machen wird. - (Das übrige Morgen.)

Dieses Journ al ist wöchentlich viermal bey denen Serlmischen Erben und auf allen Post-Aemtern Montags, Dienstags, Zreytags und Samstags z« haben; wird aber bey Hrn. Serlin ausgege-ben.