Personen so allerley suchen.
Eine ledige Weibs »Person , Catholifcher' Re igion, so sauber nehen, in Muselin sticken , Sp'tzen sspffen, und dergleichen: Hanü-Arbe t woyl weiß umzugehen , auch schon bey Herrlchafften gedienet hat, und gute Attestate vorzrigru kan, suchet als Cam» merjungfer oder sonsten bry einer honetten Hcrrschafft in Dienst zu kommen.
2400. Gulden werden auf einen ersten gerichtlichen Jrrnsatz, zn lehnen gesucht.
Ein junger Mensch 2;. Jahr alt, evangelischer Religion, welcher wegen Verrichtungen hiehcrgekommcn, und das Lob eines tüchtigen Kaufmanns-< ediemen bey sich führet, auch Jahr in Seyden -Handlung gestanden, suchet als Diener in Franckfurt oder an andern:
Orten, emploirct zu werden.
Eine junge Saugamme vom Lande, möchte gerne ein Ktnd lränckeu..
Eine ziemlich erfahrne Kochin, Lutherischer' Religion, suchet eine Herrschaft , oder als
Unrermagd zu dienen.
Am Mayn zwischen dem Mctzgcrthor und Geist-Pförlgen, auch allenfalls einige Laden nach dem Fahrtyoc zu, wird zukünftige und folgende Messen ein Laden gesucht, und ist bey t Ausgeber dieses naher zu erfragen.
Sachen die verlohren worden.
Es ist am vergangenen Mittwoch Nachmit« tag zwischen 4. und s. Uhr eine neue stählerne Frauenzimmer, Uhrkette im Römer verlohren worden, wer sie gefunden und E^enrhütnecin wieder zustellen will , har ein billiges Recvm- pentz zu gewartcn.
Avertissement.
Solte etwa unterm 7. verflossenen Monats, von denen Abladern oder Schubkarchern aus dem Nürnberger-Hof, riu Paquet in roth Wachstuch bey einem hiesigen Freund unrecht
abgelieffert worden seyn, oder hatte jemand dessen Jnnhalt, welcher in seidenen W-sser- Band No. 4. & 5. und Stern-Band Nr. 2. & j. bestanden, von einer verdächtigen Person an sich gekaufft, so wird man gebethen, an Ausgebern dieses,Nachricht davon zu geben.
Avertissement.
Der wohlerssahrne Cammer-Jäger Gustav Ernst Casimir Bleibtreu, welcher bey Herrn Hertzog in der Windmühl, Morgens von 9. dis 10. und Nachmittags von i. brs 2. Uhr anzurreffen, thut hiermit kund, wie er alle Rotten und Mäusse aus Haussern und Hof- rä then zu vertreiben wisse , und verlanget nicht eher als nach einem halben Jahre seine Belohnung^
^verriÜLmsnr.
Es wird denen re 5 p.Hn.Mahlerey..Liebhabern' hiervurch bekannt gemacht , daß allhicr den y. May 1 76 r. ein gantzes «öabinet von t^o.S tück Mahlercrien so von denen berühmtest - und meist alten Niederländisch-Holländisch-Jia- liänisch - und Lemschen Meistern verfertiget worden, unter der Direclion Herrn Justus Juncker Kunst-Mahler in dem scharf schen Saal durch die geschworne Ausrufer öfent- lich an den Meistbiethenden verkauft werden sollen, und sind solche vom rtrn May bis zur Vcrkauffnng alle Nachmittag von 2 bis 6. Uhr in Augenschein zu nehmen. Der tzala- logns ist bey gedachtem Herrn Juncker, Herrn Fay und Orty gratis zu haben.
^verrissemenc.
Ohnerachtet des gefaßten Endzwecks und alles Bestreben, erlaubten die vormahlige, nun aber erwünscht geendigte Kriegs-Unruhen , die Ziehung der favorablen Regenspur- ger Jubelen-und Geld«Lotterie nicht; man muste deren Vollendung also bisher verschie,