Extraordiriairer Anhang g« dencn Franckfurttr Frag-und Auzeigungs-Nachrichten/ Dienstag/ den 12. April, 176z.

Sachen die zu verkauften, so beweg, als unbeweglich sind, in der Stadt.

Es ist einegrose Partie von Vin de Cham, pagne wie auch extra delikaten Muscatm» Wein , in sehr billlchen und wohlfeilen Prei, sen zu verkaussen, und wer sich zur Abnahme einer starckm Partie resolvirt, könnte sich da- Hey gantz gewiß sehr billiger Vortheile ver­sprechen, und da man wegen dem Preiß das allerauserste machen würde, das mehrere kan man bey Ausgeber dieser Nachricht erfragen.

Vier c-xtra gute Schwartenmägen sind zu perkauffen.

Bey Johann Christoph Gretz, Bendermei­ster in derSreingaß neben dem Brunnen, ga- tz xcra delicuter und zmahl abgezogener Schwe tzrr Kirschen. Geist zu h.ben, dessen Güte gantz voclkeflich und von unvergleichlich -angenehmen 6our, den Maas-Krug ä i8« Brtzen.

Johann Christoph Frölich, Riemer aus Ger?, hat seinen Laden draussen am Holtz- Pförtgen beider W<cht, unt> verkaufft in billigem Preiß alle Gattung Reitzeug, und par.tze KutiA-en - Geschirr , beschlagen und vh"veschlagen, auch alle Sorten Englische Gurrte.

Extra guter französischer rvther Wein» Eßig, ist Ohmweiß bey Herrn Laurent auf der Schäfer-Gaß No. 179. billigen. Preißes zu haben.

Zu verlehnen in der Stad'

Ein in der Fahrgasse, der Kannengiesser- gaffe nähr - und wvhlgelegenec Laden, ist für

kommende Herbst-und folgende Messen, <m einen Tuchhändler oder sonstigen Handelsmann zu verlehnr», und kan auch Logis darzu ge­geben werden.

; 000. fl. in Französischen Louis dor und neuen Thalern , sind auf einen guten gericht­lichen Jnsatz, entweder zusammen oder zer- theilt auszulehnen.

Ein Keller zu Stück, ist auf dem kleinen Hirschgraben zu verlehnen, und bey Ausgebern dieses nähere Nachricht zu bekommen.

In einer angenehmen Gegend ist gleicher Erde eine sauber tapezirre Stub, Smbenkam- mer und Küch, mit oder ohne Meubles, dann im zweyten Stock zwey Stuben, Küch, Kammer, Holtz, Platz , zusammen oder zertheilt zu verlehnen , und kan sogleich bezo­gen wechen,

In der grossen Sandgaß ist ein räumliches Gcwolb auf die Straße gehend, auf künftige Meß oder auch Jahrweiß zu verleihen, es kan auch auf L-cgchreu eine Stube darzu gegeben werden.

Eiu Laden und Quartier, sind künfflige Messe in der Puchgaift neben dem Carpen Liu I. No. 176 zu verleime».

In einer räumlichen >?ehaussung an der Eatharinen Pfort sehr wohl gelegen sind ver­schiedene Zimmer, so theils lapezirk, mi? oder ohne Meubles, nebst Küche, Keller und andern Bequemlichkeiten, in als ausser der Meß, vor hiesige varnculiers und Fremde Handelsleute zu vermieihen.