Anreise
selbst,
fon v «n ’öti* mit einem gedruckten Zettul
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P. €.T»i 5 y. eine so rührend als erbauliche Pre» Engt abgelegt, und darauf das "lk Oeum lau- «damns unter Trompeten und Pauken-Schall abgesungen. In denen andern Kirchen ward Vormittags über Jes. xliii v. r. bis 4 - und Nachmittags über Ps. 126. v. r. 2. 3. 9ep.cc* digt. Mittags con : 12 bis 1 Uhr ward a vermahle mit allen Glocken geläutet und darauf wieder 100 Canvnen abgeftuert. Abends von 5 biß 6Uhr abcr zum drittenmahl geläuterund sodann das Fest durch nochmahlrge Abfturung wen iOÄ Canonen beschlossen. Die von der Reichs-Armee zurückkommende Chur Mayn- zische Truppe» sind in unserer Nachbarschaft angciangt, wie denn ein Regim. derselben heute hiesige Stadt vorbey marschirt, zu Schwanheim den Mayn paßirr und zu Höchst emge- xückl, von da cs nach gehaltenen Rasttag Ue- bermorgen zu Ma!>nz eintreffen wird.
die scharfen, und das Podagra eigentlich verursachende dose Humores ausgetrieben werden, und des Morgens beym Erwachen auch Leibes- öfttung erfolgt, mithin bey zwry- oder dreyma- Ugcm Gebrauch dieses Rcmekii Herr Patient von allen Podagrischen Schmerzen liebericet und befrei'et wird, ja auch so gar, da schon das podagrische llebel die partes Nobiiiorcs alchqui- retund angegriffen, ist solches wieder berausge- lrieben, und Patient mit göttlicher Hülse hergestellt worden. So nun resp. Herrn Patienten wünschen, von diesem Uebei lieberiret und curi- ret zu seyn, dencnselben offerirct gemeldker Johann Friedrich Zlauß, gedachtes Remedium zu übersenden, oder seine persönlich ergebenste Dienste, nur dieses ist dabeyzuobselvrren, daß wann resp. Herrn Belieben tragen, von ihme selbsten dicAppiicaUvn seinesRemedii zu haben, man ihm muß abhohlen lassen, oder das ndthi- geRcrßgeld übermachen, nb. Man wird ge- belen, die Briese ttauco zu überschicken.
Johann Friedrich Elauß, Chirurgen juratus in Landau im untern Elsaß, macht allen resp. Herrn Podagricis wissend, wie daß er ein sichres und unschädliches Mittel, gegen das so schmerzhafte Podagra, nicht ohne sonderbahre göttliche Providenz erfunden, womit er die erste Probe, nicht allein an sich selbsten, als der über 20 Jahr mitdirsem Uebel behaft gewesen, sondern auch seyd Jahr und Tag, an vielen andern, mit allem erwünschtem Effect, in und ausser gemeldter Stadt Landau gemacht hat, worüber vonObrig- keitS wegen an verschiedene characterisitteStan- despersonen eydliche Certifkota ausgefertiget und überschickt worden. Diese Mcdicin bestehet in einem Liquere, angenehm von Geruch, wird weder eingenommen, noch aufdenleyde- len Theil apxliciret,sondern nur eine Evmpresse damit angefeuchtet, umetlicheStunden daran zu riechen, in welcher Zeit die allerheftigsten und grausamsten Schmerzen mehrentheils weichen und verschwinden, hergegen sich ein Schweiß, (welcher sehr stinket) einstellet, durch welchen
^8. Den i8.April s.c.,wirdmit der Versteigerung des fceL Hrn.Dr. und Censistorial Asses- foris Schälens hmterlassenen Bibliothecweiche in einer beträchtlichsn Anzahl Theologisch, Juristisch, Mcdicinisch, Philosophisch und Philologischer Bücher, wie auch einer Sammlung von Schildereyen und Kupferstichen bestehet, in der Schaelischen Behausung zu Hanau, der Anfang gemacht, und können auswärtige Herrn Bücher - Liebhaber, bey der dasigm Zeitungs-Expedition, oder bey Hrn. Schael Math. Stud. den Catalogmn gratis abholen lassen, wo man auch Commißlones auf Bücher annehmen wird. Bey gedachtem Bü- cher-Vsrrath befinden sich auch einige Antiquitäten, besonders eine Egyptifche Isis, welche aus der Hand verkauft werden sollen. Die Herrn Liebhaber können dieselbe zu beliebiger Zeit, entweder selbst in Augenschein nehmen oder perCommifTarios besichtigen lassen, und mit denen Herrn Erben wegen des Preisses Übereinkommen.
Dieses JOURN AL ist wöchentlich viermal bey denen SerlinischckGrben und auf allenDost-Aemtern Montags, Dienstags, Freytags und Samstags zu haben; wird aber bey Hr». Cerlinausgegeden.