? r « 5 iqcn lassen, wurden vielleicht der Herr Rollin de ia Bc.ry , von denenjenigen . deren Gesundheit, ver­reibe wieder hergcstellt, gekannt seyn, wann diese aus r nem ger echten Trieb der DanBrehmigkeit, und aus Lie­de zu dem allgemeinen Wohl, nicht die nöthige Vor­sorge gebraucht hauen. denselben bekanter zu machen. Ans eben dergleichen Absichten machen wir uns ein Ver­gnügen,das uns von dem Herrn O-Mannagan Kaiser!. Obersten zugeschickte Schreiben von Wort zu Wort in Hcaclrwartig.es Blatt einzutragen.

Ich ersuche sie, mein Herr, daß sie in dero ersten Zeitung anzeigcn, daß "Nachdeme mich vasPodagra Donnerstagsden^cen des laufenden Mvnathsaufdem Weeg von Coblentz hiehcr angefallen, ich auf der Post meine Reise fortgesetzt, und bis jeder Station die Chaise gewechselt, .welches denn auch verursachet, daß ich den gten Morgens mit fast unerträglichen Schmer­zen, die man nur immer neunen kan , hier ankommen bin. Und gleichwie ich seit diesem von dem Herrn de la Borv , ehemahligen Ober-Ehirurge deren Kourgl. FrantzösisctM ^puahlcru habe reden hören, haoe ich denselben den 8ten deß Abends holen lassen, den nahm ich dessen Blut -Rcinigungs-Arzeneyen , und heule bestude ich mich ohne Schmertzen, ohne Geschwulst au den Füssen, und in dem Stande zu gehen, und wie­derum meure Reise an zutreten.

Unterschrieben O-Flannagan, Obrister in Karserl. Kriegs-Diensten.

Zranckfurlh, den utenMertz. 170?.

Dieser Osiicicr chsser also den seiner Abreise dem Hrn. de Ia Bory , ein aufrichtiges Kennzeichen seiner Hochachtung u. Erkannilichkeit zurück. Gedachter Hr.

de Ia Bury wohnet in Franckfurth hinter der SchliMMauer. Lettre I). No. 95.

NB. Nachdeme über des hiesig verstorbenen Bur­gers und BierbrauersMeisterIohann Matthias Ru­then Verlnssenschaft, aus Anhalten seines Vaters Phi­lipp Justin Ruth und seiner Brüder Johann Henrich und Johannes Ruth zu Langenselbold, sodann seines Bruders Georg Philipp Ruth und seiner Wittib Ma­rien Christinen gebohrne Ruth, jetzig verheuratheter Missenbach dahier, der Concurs erkannt werden müs­sen , und deßhalben Terminus zur Liquidation auf Mittwochen den Zysten Marz a. c. pioefigivct worden; Als werden alle diejenige,, welche an denselben oder dessen Nachlaß Forderungen zn haben vermeynen, hier­mit dergestalren vorgeladen, daß sie in demeldetem Tu-miuo Morgens um 9 Uhr auf hiesigem Rathhauß behörig erscheinen, und ihre LredNa liquidsten, und dabei) ihr Brmrirats-Recht, so sie dergleichen zu haben veuncyiren,, behörig deduciren, oder in Entstehung' Lessen, bey diesem Concurs grsciudirt zu werden, sich

gewärtigen sollen, vecrenim Neu - Hanau, den i7tcti Februar. 1762.

Aus dem Stadtgericht allda.

NB. Demnach die Eiste Elaffe ver 2910,1 Fx nkfuk- ter Armen-Lolterie n:it dehöriger Accuratesse gezogen worden, als können die den Herrn WcsiphaH Herrn Friede! und Frau Wittib Nordmann getrostzme Ge- winnste in Enipfang genoinmen werden. Der Zie­hungs-Termin der Zwenken Classe ist auf den röten Man vestgestellet, und müssen längstens 8 Tage zuvor alle liegen gebliebene Loosse mit 2fi. 15.tr. renovier seyn, biß dahin auch noch einige Kauf-Loose zu besag­ter Classe, ä z si. zo kr. zu haben sind. Der Plan gratis zn bekommen.

Frankfurt, den 15. Mer; 176z-

NB. Eine schon längstens berühmte und köstlich be­fundene Zahn-Latlwerg ist in Commrfnon zu verkauf- fen und zu haben, in Hanau bey Herrn Ioh. Chri­stoph Allgeyer; in Frankfurt bey Herrn Christ. Gott­lieb Weber, Buchhändler; in A nfpach bey Herrn Posch, Hvfduchhandler; in Erlangen Hey Hrn. Cammeret> Universitäts-Buchdrucker; in Coburg dev Herrn Otto, Cvmmissarins; in Mannheim bey Hrn. Ioh. Caspar Bechtel; in Maynz bey Hrn. Kobel, Handeimann; in StUttgard bey Hrn. Otto, Hof-Buchdrucker; in Schwabach bey Hrn. Mezier, Hof-Buchdrucker; irr Nürnberg bey Hrn. Joachim Schmid secl. Erben; in Wurzburg den Hrn. Kohles, Fartor in der Universt- tats-Bucht».uckerey.

Dieses Zahn-Opial oder Lattwerge, ist ein vortreff­liches Svttisicum vor alle Zahn - Beschwerungen^ Mundfaule und Scharbock,^ und wird durch vyligeir und beiiandigenGebrauch völlig gehoben, so, daß das Zahnsieisch wie.-er qm und fest geniacht; in wo das Zahnsieiich auch allberciis schon abgesaulet, daß dm Zahne lv^ und ledig stnd, das Zahnfleisch ad, und sich in die Höhe begiedet, so wird das immerwahrende' Bluten derselben gestillet, und her daraus entstehen-- de ubele Geruch des Mundes vollkommen verbessert.- Alle Zahnschmerzen, so aus nbeler Beschaffenheit der Zahne enlste>;en, werden dadurch aufLedeuslang vor-- ichwinden. Die Zahne selbst werden von dem so ge­staunten Weinstein gereimget, und so weiß, als das feinste Elfenbein gemacht. Ucberhaupt widerstehed dreses vortrestiche Zayu-Opial allen siyavlicheir Anfall- len der Zahneund wird versichert, daß diejeuige,- welche dagelbe ordentlich und gehörig gebraucheir, bis m das spateste Alter, niemahlen au denem Zahnen^ Roth leiden werden. Das Mehrere ist aus dem Ge­brauchs-Zettel zm ersehen. Das obeuversiegelteTöos- gen kostet zo Kreutzer,- Briefe und Geld aber müssen Franco emge,andt werden,-