geographischen Nachrichten/ welche von geübten Kennern und erfahrnen Ausländern in den entlegensten Gegenden der andern Welttheile ausser Europa verfertigt worden/ seit einigen Jah­ren in unserm Teutfchland so grossen Beyfall gefunden, wie man allein an der kostbaren Sammümg der allgemeinen Reisen wahrnimmt. 4 Wir glauben/ es gereiche unserm Teutfchland zu besonderer Ehre/ daß es die Beschreibungen seiner Mitbürger/ welche mit einer gründlichen Wissenschaft und unermüdetem Eifer das/ was sie außer den Grenzen ihres Aufenthaltes an andern Orten gesehen/ angemercket habe«/ auch andern Ver­ehrern von dieser erlaubten und edlen Wissensbegierde durch den Druck übergiebt. Und was ist billiger/ als daß die richtigen Bemerkungen und zuverlaßige Nachrichten dadurch gemeinnü­tziger gemacht werden.

HerrZackarias Conrad v.Uffenback/weyland hochver» dienter Schöff der des H. R. Reichs freyen Stadt Frankfurt am MayN/ ein Man»/ der nicht allem seiner Vaterstadt zur unsterbli­chen Zierde dienet/sondern auch durch seinen ausnehmenden Eifer um das Wachsthum der Gelehrsamkeit/ sich unter den seltenen Macenaten einen ansehnlichen Rang und unvergeßliches Anden­ken erworben hat/und dessen frühzeitigenVerlust die gelehrteWelt seit dem Jahre 1734. bedauret; dieser preißwürdige Gelehrte/ sageich/hat in seinen jüngern Jahren eine dergleichen Reise unter­nommen/ und die dahin gehörigen vortreflichen und mitgröstem Fleiß verfertigten Nachrichten in der Handschrift hinterlassen. Er hat solche Ln dem 1709. 1710.1711. Jahr in Begleitung, seines noch lebenden einzigen Herrn Bruders/ Johann Frie­drichs von Uffenbach/ hochverdienten Bürgermeisters besagter Reichsstadt/ den eine seltene Gelehrsamkeit nebst andern rühm­lichsten