me im Rauch airfqeaangrn, wodurch die meiste, wel­che es bettoff n, fast alles das Ihrige eingebüsstt, weil-n dk Glue auf einmahl, da die Leute noch in tieffem Schlaf gew sen, gar zustarck überhand ge­nommen.

Londen,den ro. Octobr.

Man versichert, daß, wenn diesen Winter der Friede nicht erfolgen solle, an"vch 8000. Mann un, serer Truppen nach den Niederlanden sollen üderge- schiffet werden, um die Englische Truppenzu ver- niedren. Unser Kriegs Schiff, der Douver dat ein Französisches Kriegs-Schiff 40. Stücken füh­rend zu Pl.ymouthaufg-brachk, welches vorTa­gen ansBreffausgelauffen war.

Ein anders aus London, den 13. Octobr.

Den 9. dieses ernannten Ihro Majestät der Kö­nig den HerrnGrafen Grandviüe rum ausserordent­lichen Ambassadeur an den König!. Preußischen Hof zu Berlin , woselbst derselve eine Commißion von der grösten Wichtigkeit autrichten soll. Durch ein Paguct-Bvt von Gibraltar hat man die Nachricht erhalten, daß der Capital« Michel r.von Missisi- pi kommende und ,80000. Stück von Achten an Bord habende Schiffe erobert habe. Den Frie­den betreffend, so kan man aus allen Anstalten ab­nehmen, welche unser Hof zum Krieg macht, daß der Friede annoch schwerlich zu hoffen. Man wird z 0000. Russen theils in unfern Sold, theils inden Sold derer Herrn General-Staaten nehmen, und die Englische Truppen werden künftig aus 50000., der Republik Holland aber aus 70000., die Kay- serliche Truppen aber ans 60000. Mann bestehen. Man wird auch künftigesIahr eine stärckere Macht zu Wasser in die Sec stellen.

Oudenbosch, den,4. Octobr.

Der [triefe Flüge! unserer Armee hat vor etlichen Tag,n seine bisherige Stellung in etwas geändert. Weil dem Vernehmen nach Ihro Epcell. der Graf von Bathiany Ihro Hoheit dem Herrn Statthal­ter vorgestellet, baß die hier gemachten Linien mit gehöriger Vorsichtigkeit nicht eingerichtet seyen, so ist beschloss n worden ein anderes Lager abzusiechen. Da unsere leichte Truppen die Dörffer Rispen, As­sen und Wouw starck besitzet, so setzen sie aus den­selben ihre Streiffereyen fort und sind mehrentheils glücklich.

Haag, den,5. Octobr.

Gestern erhielte man hier die Nachricht, daß die Feinde die Forten Lillo und Creutz Schantzerobert, Der Englische General Huske, welcher hierher ge­kommen war, mit Ihrer Hoheit dem Statthalter wegen der Winter-Quai tiere für die EnglischeTru- pen sich zu unterreden, ist nach Oudenbosch abgerei.

sek, um daselbst dieser Angelegenheit wegen mit fett» Punzen zu sprechen, welches auch der Herr Bouro, Brigadier derer Hannoverischen Truppen, thun wird.

Ein anders aus Oudenbosch, den r 6. Octobr.

Gestern brachten einige Hussaren vom Eorpo de» Herrn vsn Trips ; 2. Französische Kriegs Gefange­ne allhier ein. Dieses Corpo campirtbey Thienen. Besagte; --.Franzosen haben dieHuffaren bey Brüs. scl hinweggruommeir, daher sie auch 6. Tage unter Wegs gewesen, ehe sie mit diesen Gefangenen an­langen können. Unter denselben befinden sich zwey Offrciers, welche die Ehre hatten mit der Genera­lität zu speisen. DieZufuhr derer Lebens-Mittel» istjetzosoeingerichtet, daßmanallesim Lager um e neu ziemlichen Preiß haben kan. In voriger Nacht wurde ein Erpresser nach Breda abgeschicket, welchem der erste At judant Sr. Hoheit folgte, um die Nachricht dahin zu überbringen, daß Ihro Ho­heit anlangen würben, worauf zwischen 9 undio. Uhr der Herr Statthalter dahin von hier abrei sete. Es begleiteten den Prinzen Ihro Epcell. der Herr Grafvon Bathiani nebst verschiedenen hohen Ge­nerals-Personen, welche aber diesen Abend wieder zurücke kommen. Unsere Armee soll sich von hier langst dem grossen Weg nach Breda ziehen und da, selbst sich lagern, man glaubt aber, daß dieses in gegenwärtigem Feldzug bas letzte Lager seyn werbe. Übermorgen werden Ihro Königl. Hoheit, der Herzog von Cumderland, allhier erwartet. Der Herr von Beausobre ist aus Parole von hier abgerei- set. Da einige Gefangene Französische Officiers der Freyheit gar zu sehr mißbraucht, so hat matt denselben solches verwehret.

Ein anders aus dem Haag, den ,7. Octobr.

Man hat ausOudenbvsch die Nachricht erhalten, daß daselbst der Herr Greeme, Oduster der ersten Bataillon vonWalocck, ang- langet, indem er noch das Glück g-habt denen Franzosen zu der Z it zu entwischen, als Lillo an die Feinde ubergegangen. Es hat zwar der Spanische Minister der R, public zugemulhet: Es mögte dieselbe die Kriegs Rüstung, welche derHcrr von Imhofzu Batavia angefangen, verbieten, allein es wird solches nicht geschahen, vielmehr wird die Ropublick trachten, die Handel, schafft der Franzosen , sowohl in den Indien, als iu der Süd-See zu Grunde zu richten. Aus dieser Absicht wird die Reyublick vie lmehr dem Herrn von ImhoffdeliBesehtüderschickcn, die Kriegs-Zurü» Ilungen zu beschleunigen, und olle Kräfften anzu- wcnden, die Handel schasst der Compagnie zu decken. Und da die Republic das Französische Commercium inEuropa sowohl als auch in Asien und in den Ame.