Der es verangestalt, daß Bäche sich ergossen, *
Der mich in Mutter-Leib bereitet, daß tch bin;
Der, der deii Felf n fcblug, daß belle Wasser flössen^ Der lebt auch diese Stund, und lebt noch künsstighin; Der haue Vorschub auch thun können deinem Leben, Wann aller Menschen Hülffweiß nicht mehr Rath zu geben»
Ach! solltest du dir selbst dein Leben untergraben!
Wie? Wohlbelesener; ach! solltest du m dir Nicht Davids Helden-Mmh recht emgesehen haben:
3« «0ms Tröstungen steckt alt Ergötzen hier, ** Dw dieser GOttes-Freund an sich nie wollte sparen, wann viel Bekümmernuß in seinem Kerzen waren.
/Ach! solltest du also den Geist der Gnaden schmähen!
Dein Blut zeugt wider dich, das Himmels-Rache schreyk; Soll dann dem Bund mit GOtt sich ganz gebrochen sehen?
Dern Bund, der in der Tauffdich hat zum Kind geweyht. Wer fretzt dir wieder aus, da du dich so getrennet,
Das Brandmahl, das du dir selbst in das Herzgebrennek.
War dir dann unbekandt, das kan mich fast nicht düncken, Wann eben eine Last dir Ungemach gebracht,
Daß Petrus auch Hub an im Wasser dort zu sincken,
Da ihn ein starcker Wind besonders klein-laut macht; Der aber, da er sthrie: HErr! hilssmrr, sicherwecket, So bald der HErr die Hand nach ihm hac ausgestre- ckec. ***
Nein, nein, wir können nicht dein schwer Verbrechen bill'cherr^ Doch gibt die Lieb zu dir mir dieses immer ein: FoUrGÜ)« dich ausdemDuch dcrLevenkngen tilgen:'?
Fielst du,so wirst du docd nicke weggeworffe sepn. f? ?l)Ott hat vielleicht die Reu, dein Winseln und dein Flehen, lnd letzte Seustzer noch in Gnaden angesehen. Ach?
* ibid f v. 3. ** Pfal. 94. v, ip. *** MattJa, 14. v. |* # fl, t
v,r-. tt Pfal, 37* v.«4»