AchHErr '. wir wollen es in guter Hoffnung glauben ^
Nimm das verirrte Schaaf, du guter Hirt! zu dir: D
Eid Glicht oein rvltoenTh^r di«'Seel bn Turteltauben,^ ‘ Die aus der Welt entflog wie in dem Traume schier,
Und nimm noch Mich an in deinen heil'gen Schatten,
Den,den dee Todes Srrick ganz überwalr'gec hatten.** '
Schleuß der Betrübnus auf die guldne Himmels-Pforten, j Glb ihr in dem Verdienst von deinem Sohne Sieg, mcht sein Felnd sich rühm : er sey sein mächtig worden,
Und er sich nicht erfreu , daß er darnieder lieg. *** Raum ihn nicht plötzlich fort wieAocb aufunsernGaffen, t So wird sich unser Herz besonders trösten lassen.
Dort stund auf Zosuä, des Heere-Fuhrers, Schaffen,
Zum sonderbaren Sieg des Himmels Sonne still: ff Ach HErr! laß Zöllnern nicht in einem Tod emschlaffen^, Das seiner Seele nicht Heil prophezeyen will.
Und wann du straffen willt, so gib ihm nicht das Wehe,
Daß deine Gnaden-Sonn ihm ewig umergehe.
Laß, wann sein Eivgeweyd hat hefftig müssen sieden,
Ihn nicht, weil er sich nicht besonnen, wie er sollt, tzlls ein ^nätbemA von Christo seyn geschieden,
Der, als ein treuer Hirt, ist allen Sündern hold,
Und neun und neunzig Schaaf wird in der Wüsten lassen,' Nur das, das Ihm entlreff, mit Freuden aufzufassen.
Du Richter aller Welt, Du hast ja freylich Blitze,
Dein Donner fallt ausSünd, wo tausend Höll ist drinn» Schaff, daß Gerechtigkeit zwar ihre Pfeile spitze,
Doch dein barmherzig seyn das stell sich neben hin.
Wann jene streng sich zeigt, und will in Abgrund schlagen, Weiß Christi Mittler-Amt vor alles gut zu sagen. Sich