[ Da du gesummtes hast so reifflich überleget,

; Da die Betrachtung dir den Endzweck stets bestimmt: Da nie ein wanckend Rohr dein standhafft Herz beweget. Da nie ein flücht'ger Sinn dich in dem Bauch gekrümmt. So kan ich mich darein um so viel seltner schicken,

Daß nicht natürlich soll dein Tod seyn anzublicken.

Dir kunte keine Lust des Herzens Pfort erweitern,

Du hieltest nimmermehr mit Unvernunfft die Wahl; Wie man das Silber kan in trdnen Tiegeln läutern/ -'o m* <:udb btine bewähret stebenmadl. * Die Welt war Wermuth dir, und Bitterkeit und Galle, Dam t kein Frevel mu -uf beme Schertel falle. **

Du lieffest nie die Zeit in Müßiggang versplittern,

Das hielte dein Gemüth vor em sehr grosses Weh:

Du dientest GDcr mrr Furcht , und freutest dich mit Zrtcern, ***

Daß über dir zufamm d^s Ldch derGrub nicht geh» f Und wolltest anders nicht, als mir beständ'gem Grämen, Die Gnaden-Brosamen von GOttes Tafel nehmen.

'Der Mittel-Puntt war Treu, drauf sich dein Sinn verliesse, Du, Stiller in dem Land! hast Eitelkeit besiegt;

Das Schrisst-Wort freute dich unendlich mehr als diese. Die eine grosse Drur iN emer Schmcht gekriegt, ff Und hieltest du vor mehr als offenbare Schlingen,

! Wann Menschen zu die I abr wie ein Geschwätze brin- ! gen. fff

! Das ganze wertbe Hauß war dir sehr wohl gewogen,

' Worinn man dir vertraut die muntre kleine Schaar.

Die Pflüger haben nicht die Furchen tang gezogen, Da ja dein Rucke nicht ihr fetter Ack.r war; fjff Sie haben selber dich mit Sorgfalt so gedünget,

, Daß ihnen das allein den grösten Seegen bringet. Nuv

* Pfal. la. v.7. ** Pfal. 7. v. 17. *** Plal. 2. v. 11. t Pfal. 6z«

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