Wie druck ich doch es aus? Was soll ich von dir sagen?
Die Schuld ist freylich dir, und doch ist sie nicht dem; bist ein Schatten-Werck, das dich uns hat enttragen, Und das ohnmöglich recht kan abgeschildert seyn.
Du bist nun aus der Welt, so dencken alle Frommen, Und weist nicht, wie du doch bist würcklich drausgekommen.
Ein dicker Nebel-Dampff ist an dein Aug gedrungen,
Dich nahm dir Blödigkeit auf einmahl gänzlich ein:
Du bist von Christi Creuh gefährlich abgesprungen, Daran du solltest doch vest angenagelt seyn.
Durch diesen Sprung dasCreutz des Schachers zu erlangen, Der an der lincken Seit dem Heil der Welt gehangen.
Bey schon geraumer Zeit hast du auf die Machine,
Die man die LuO - Pump nennt, befondem Fleiß ge^ wandt:
Bald kein Mechanicus gieng dran so schön und kühne,
Ein neuer Guerrcke schien in dir angespannt.
Was du an dieser hast, und andern mehr, poliret,
Das wurde ganz gewtß fürtrejfiich ausgeführet.
Ach! wäre dein Gedanck doch auch dahin gegangen,
Wie man unnöth'ge Grill, Sorg,Kummer und Verdruß, Der, wie die Mauß der Pump, will immerAthem fangen, Aus seines Herzens Rohr vernünfftig pumpen muß,5 So hatte fernerhin der Kunst-Fleiß deinem Brennen Roch tnanches schönes Jahr viel Glanze geben können.
Dir kan die ganze'Stadt ein stattlich Zeugnus geben,
Du lebtest still und wohl, und hast kein Kind betrübt; Ein jeder sah auf dich, und auf dem erbar Leben,
Wer zeigt uns Boßheit an, die du hast ausgeübt?
Wer har aus deinem Mund je einen Fluch gehöret?
Wer? daß du Fleisch geliebt; Wer? daß du GOtt entehret.