Ach! was wird aber jetzt der alte Greiß erwähnen?

Wer stellt sich dieses vor ? Und wer so sichtbarlich?

Er wird, von Angst gerührt, desJephthahWort entlehnen: Ach Sohn! Ach Herzens - Sohn! Ach Rmd! wis beugst du mich! *

Ach! wie betrübst du mich; Ach! wie wird mirs so schwere, L) wollte GOtt! daß ich vor dich gestorben wäre.

So viel der Littern sind, die in dem Briefe stehen,

Der von dem Unglück ihm gibt traurigen Bericht,

So Vielmahls wird ein Zwick ihm an das Herze gehen. Der ihm durchFleisch undBein u. Marek undAdern bricht. So Vielmahls wird der Puls des Kummers in ihm schlagen, Den alle Kunst und Kiel nicht Krafft hat vorzutragen.

Er leget einen Sack, wie Jacob, um die Lenden. **

Er fanget täglich an ein neues Klag-Geschrey;

Man darf ihm Josephs Rock, in Blutgetunckt, nichtsenden, Zu fragen: Ob das Kleid von seinem Sohne sey? *** Kem böses Thier ftaß ihn, nachdem er so vermessen,

NI ehr als cm ceiffend Thier sich selber aufgefrcjssn. ****

Auch er wird nicht die Wort bey aller Tröstung sparen, Dre Freund und Nachbar ihm mit Weinen zubereit:

w. cd zu meinem Sohn nun bald hinunter fahren, >^mun.'cT in dte <^rnd, und dasmilgrossem Leid. ***** Und was man auch fangt an am rechten Ort zu fassen, So wird er nimmermeyr sich wollen trösten lassen.

Ihn treffen allbereit die allerschwerste Plagen,

Es presset ihn genug die bmer-harte Pein Und Ungemachlichkeit des Alters zu ertragen.

Das in der Armuth nicht kan groß ergötzlich seyn: Traun nun wird allererst, zu Schwellung der Beschwerden, DerJamer doppelt groß und unaussprechlich werden. Ach

- ^ Judic. i j. v. 55. ** Genef. 37, r, *4, *** ibid* v f X i, **** ibii«

v.zz. ***** ibid. Ti jj*