Die schwerste Finsternuß im Loch der tieffsten Erden Das hieß solch einer Seel das schwarze Leichen-Tuch. Das, was bey dein Conduct sollt Leich-Begleiter werden, Rannt man Verdammnus, Quaal undGOtlesew'gen ^ Fluch;

Und da war Belial, schon bey dem letzten Geber,

AIS zum bestimmten Lohn, der schwarze Toden-Graber.

Ihm mußt die ganze Schaar in jenem Abgrund lauten, Der Aufzug nahm kein End viel starcker Wochen lang; Was aber sollt der Schall der Glocke selbst bedeuten,

Die sie dann von sich gab? So hieß derselben Klang: DerTeuffeiharnunmehr/wiechm mw Re cdt gebühret, Den Lörper abgeholc, und mir sich forrgeführet.

O Cenmer-schweres Wort! O Worte voller Schrecken!

Die unser neßeiein nur als ein Engel ^ sprach;

In wem kan ewig solch ein Tieger-Herze stecken,

Der nicht denselben sinnt in heil'ger Wehmuthnach;

Der nicht GOtt stets fleht an mit allen frommen Schaaren, Ihn vor dergleichen Tod in Gnaden zu bewahren.

Ich kunre selber nicht hierbei) zurücke bleiben,

Beständig krähte mir davon im Ohr ein Hahn:

-Ich must ein armes Blat bey kranckem Leibe schreiben. Das einig und allein traf einen Selbst-Mord an;

Mit diesem Herzens-Wunsch und innigstem Erregen:

Daß wir nun lang nicht mehr dergleichen hören mögen.

Doch wie entsetz? ich mich, als eine neue Mähre Auf meinem Lager gar kam meinen Ohren bey.

Daß Zauner, ach! daß es doch ewiglich nicht wäre,

So wahr es gleichwohl ist, nun auch verunglückt jey; Und daß ein Lamme sich,durch Krafft der höll'schenWvlffen, Mit einem dünnen Strick des Lebens abgeholffen.

. X 2 Ich

* Ncgelein, durch Buchllad-Mchnlr cm Engel*