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Proben Ponton W utib.du|f<n nichtgelernet und gegangen werden; Denas» der Mensch nicht erst die Finsternüß empfindet/ so weiß erntchtwasdas wahre Licht tst/und so er den Zorn und die Gerechtigkeit Gottes nicht er, fahren/so kan die Liebe zu GOtt in ihm nicht groß seynj/ und vollkommen gt, bohren werden. Darum/so bald sich der Mensch GQtt er.qiebet , oder ihm etwaszusayel/so ist die Probe von GOtt nicht wett/ ob er solches halten will- da wtrv offk dem Satan erlaubet mit seinen Lästerungen und bösen LLmien aufden Menschen loßzustürmen/und die Stadt Gottes (Mensch-Secle.) z« belägern/ die Wasser,Röhren des Geistes Christi abzuschnetden oder an ih, rem Einfluß zu verhindern, da wird Fleisch und Blut , und das Gesetz des Fleisches rage werden/die Hölle sperret offt ihren Rachen auf, und die Welt mit ihrer Ergetzlichkeit und Ankocken feyren in solchem Zustande desMn- schen nicht; Ja Christus selbst erscheinetvfft als ein Blur-Bräutigam, um sein Marter und Creutzes-Bild tiefln die Seele zudruckev. Allein/alle diese Versuchungen müssen der Seele so gelassen bleibet zum besten und grossen Seegen bienen / wie an David/Hiob und andern zusehen. David schölte «ichtwider/da er gescholten ward/ßndern sprach: Der HErr hats ihn ae« heissen Fluche David: wer kan nun sägen: warum thust du alss»/ lass ihn bezämen daß er fluche/ der HErr hats ihn geheissen, vielleicht wird der HErr mein Elend ansthen/und mir mit Güte vergeb ten/sein heutiges Fluchen,». Sam. 16. Darum gereichete ihm diese de- müthige unterwerffungzu feiner vorigen Erhöhung und Königlichen Würde. Hiobnahm denPaßund Befehl/so der Satan von GOtt erhalten 7 mit diesen gelassenen Worten und Herhen an: Der HErr hats gegeben/der HErr hats genommen/der Nähme des HErrn sty gelobet. Hiob. Darum gereichete ihm auch diese gelassene Unterwerffung hernach zu einem grösseren Seegen und Rctchthum als er vorhergewesen.Cap.42. Durch die Versuchungen und von GOtt zugeschickte Proben lernet sich der Mensch in seiner Ohnmacht und elenden Zustande, und was er ohne GOtt und dessen Hülffe vermag erkennen/und wie er sich selbst in seinerBlöse erkennet/so erkennet er auch GOtt in seiner Allmacht und Heil. Wiüen/und wird zu desto grösserer Demuth und Liebe gegen GOtt und Menschen gereihet. Und wenn es auch gleich geschichk/daß der Mensch in diesem finsteren Weg straucheln, oder Zarsallen soll c/fo geschieht es doch nach dem Rath und Willen Gottes.Denn in einer gelassenen Stadt (oder übergebenen Seele) geschichtkem Übel so der HErr nicht thur,Amos 3. v. 6. Esa. 47. v. 7. An diesem hem ^ichrnErandenmr, muß der Mensch Meuttch auehaltm/ und die Zeit der ^ Ver-