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rsenheit/dennso spricht er: Sehet/Ich habe euch Macht gegeben re. Wollen l wir nun mit GOtt lm Geist wieder vereiniget werden/ und zur -Ruhe kom- »men/so ist kein ander Rath noch Mirtel/aks daß wir unserer Eigenheit/durch ' die Gelassenheit tn dem Willen Gottes abstekben / uns demftlden bloß und le, Ldigltch unterwerffen/und vonGOtt durch die obere Krafften des Geistes in uns beherrschen lasten. Ausser diesem wird kein Mensch/ersey auch wer errpol-
und Wejen vereiniget zu werden finden können; das Creutz aufdem BM * Golgatha mag uns nichts helffen/wo es nicht auch in uns ausgertchtet werde/ so daßwtr unserm Heyland nachsprechen: Dater nicht mein Fleisches/ ' sondern -ein Geistes Wille geschehe / und darauf in derrreHande.bes v fehlichmeinen Geist. Und so man auch etnigeWege finden möchte / dje richtig scheinen/ und dadurch wir einige Gesetzliche oder Feuers, Krafft und Ruhe bekämen/als etwa tn äusserlichem Beten/Gottesdienst und Übungen/ rc. wo sie nicht einmal tnden pafliven Wegüdergeführer werden/fo wird Man am Ende mit Schaden erfahrrn/daßsie alle zukach geziehlet/und nicht dahin geführet haben/daß man in Warhett sagen kan: Es ist alles neu in uns worden und sehr gut. Darum soll dcr Wille GÖttes in uns lebendig werden,so müssen wir in Christi TsdMd Willen/unserm eigen Willen ab- sterben; Wollen wir unftr Le ben und Seele erh alten? so müssen wir solche- tm Verlieren suchen Luc. 17.0 Wollenwirdas wahre Acht und Chrl»
stum verkläret in uns sehen ? So müssen wir erst durch das finstereTodes- Thal gehen/und Christum als einen Blur-Bcäuttgam annekmen. Wollen wir die Liebe Gottes empfin den ? Somüsfin wir erst durch die Gerechtigkeit gehen/und den Zorn Gottes/wegen unsers Abfalls und unserer Sünden ge- dulrtg aushalten/und unsere Seele durch das Feuer Gottes reinigen lassen. Wollen wir Gott als das Alles wieder finden / so müssen wir solches in uns suchen/uns verlaugnen/alles verkauften/ tn seinem eigenen Willen verlieren und vollkommen zu Nichts werden.
Dieses wehrter Bruder und Schwester/ist zwar bald gesagt/ aber warltch schwer in dem Anfang zu praäidr* n; Ich erinnere mich aber / daß mir eine theure Seele N» in Halle folgende Worte in mein damals geführtes Stunr- Buch geschrieben: Eine Seele die sich warhafftig GOtt ergeben hat/ last sich der HErr nicht nehmen/denn er ist getreu bey den Seinen und wird fte in kuryem erretten. Und diese ewige Warheit habe ich warhafftig und versiegelt in mir befunden. Zn dem Anfang dieses paffiven Wesetsteöfreylichfinster/undkanohneKampffunb von GOtt rugeschtckte
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