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ZAichts/vor dem Heiligthum Gottes in ihm stehet/ (dem der Mensch ist 'der wahre TempelGottes/i.Cor. z/i6. Und daöReich GOttes istm- wendig in uns Luc. ,17/21. flehet und höret/ was ihmvom HErrngefagee werde/und was er lassen/vder reden / würcken und thun soll: Also/ daß er stets die wesentliche Gegenwart GotteS vornehmlich in und auch ausser ihm anschauet und betrachtet/biß endlich aus dem ringenden lAichts/ das tobte Nichts/und also aus derFinsternüß das Licht geboh- renwird. Je ehe nun der Mensch der Selb-und Eigenheit/ als der Speise des Satans abstirbet/ je ehe sich der edle Grund darinnen GOtt nach seinem Wesen und Reich der Liebe wohnet/offenbahret/ und sich mit ihm vereiniget. Wann der würckende Feuer-Geist/ oder des Vaters Gesetzliche Eigenschafft in dem Menschen vollkommengebohren worden/ sowuß derselbe durch den Geist Christi beschnitten werden/ und der.Mensch muß sich in den Willen GOttes ergeben / der ln und ausser ihm geschehen und vollbracht werden, und den derMensch lieber haben muß/ alsalles was er sich in Zeit und Ewigkeit wünschen möge: Also / daß er in solchem Fortgang und stetigen Übung/so starck und gelassen werde/ daß wann ihn auch Gott nach seinem Heil. Wiüen/gletch seinem liebsten und eingebohw nen Sohn Christo ^lEsu an dasCreutz hangen liefst / sein Göttliches Empfinden ihm entzoge/ihn von innen und aussen verliesse/ den Genaden- Himelmtt einer finstern oder donnerenden Decke überzöge/dem Satan/ demThier und der Jüdischen Schaar und Geistern Gewalt von oben herab gede/wteder thn.zustürmen/und dem Todt und der Höllen erlaubete ihn zuschrecken/ so daß sie ihn durch Schmach/ Verachtung / Hohnund Sport creutzigken/den Engeln und Menschen zumSchau-Spiel machten/ und gleich den ersten Christen den gantzlichen Todt an ihm verübten unv vollbrachken/daß er doch alles dieses viel lieber annehme / als die grösten und herrlichsten Empfindungen,hier in dieser Zeit; denn solches wird nur hier genossen/ jenes Nutzen und Himmlische Belohnungen aber / werden wir in der Ewigkeit der Ewigkeiten zugeniessen haben/ und eine unver- w lckliche Sleges-Crone zur Belohnung und Prejß unsers GOttes empfangen. Oder wann ihn auch GOtt augenblicklich in den Abgrund ver- stossen wolle,er doch darinnen gelassen stehe/ und nur des Vaters Willen rnimehme/ den einegelassene Seele achtet alles gleich / Linsternüß wie Licht/Lluch wie Seegen/^ichts wie Alles/ und den Tobt wie das Leben: ja eine übergebene Seele/loder und preiset auch durch die Gelassenheit in derHöüe/denan ihr vollbringende, und ihrzum besten gereichende
Willen