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vnd erfüllet wissen. Wann der Mensch also bey dieser Refoiutkm von GOtt gewürcket/ und bey der einmal geschehenen Ubergab an Gott blet- bet/so wird er v finden / daß der Vater unter dem Gesty sein treuer Be, schÜScr/Ehristus in der ^indschastt sein treuerLehrer/und derweil. Geist des gantzen Bekehrungs-Werck Mctster fty; derohalben braucht er nicht/ solches täglich mit Worten zu wiederholen/ sondern nur in der Ubergab / und in dem ringenden Nichts fortzugehen / in sterrger zukehr zu GOtt in sich und Abkehr von sich selbst verharren/und sich in allen Be­gebenheiten den Äewtrck des Geistes/ und.in dem Willen Gottes las­sen/ sich nicht wieder nehmen und ins eiaenG. wrrck treten; venn allein Durch die gantzliche Überlassung in dem Willen GOttes/ und Ver­zeihung unser selbst/ werden wir wieder mit GOtt vereiniget/ undstn Geist. Allein eine solche Seele die zur wahren Gelassenheit von aus­sen und inr.-en kommen/und in dem Willen GOttes zu Nichts worden ist/ die sihet und erkennet GOtt in und ausser lhr/in gut und döß/ in Frölichkeit und Traurigkeit/in Leben und Tod: Sie weiß von keinem Unterscheid/ alles ist ihr sehr gut. Allein eine solche gelassene Seele ist in GOtt und GOttln ihr/und sie empfindet in dem Zorn die graste Liebe/ in der Anfechtung die graste Freude/Schmach und Verachtung ist ihre Ehre/das Licht scheinet ihr in der Finsternüß/und in dem Nichts findet sie alles/das höchste und vollkommensteGut/Gott stlbsten. Warltch/ dieses sind die wahre Helden Davids/ die mit ihrer Gelassen » heitdemHimeli'eichGewaltthun/diemitthrerinnerrichenGeistes,Music/ die allein der Geist Gottes beweget undder/^^ent ist/ denbösenund un­ruhigen Geist Sauls mit allen seinen Eigenschafften ausfahrend machen/ diemitikremSchweigenundVerstummen/im Geistuvdin derWarheit beten/und gleichsam GOtt nöthigen/das rothe Meer der äusieren Elemen­ten im Menschen von einanderzu thetlen/ und den Höllischen Pharaonem mit allemseinemHeer zu stürtzen: Jawasnochmehrist/ die mit ihrem Nichts GOtt bewegen/ssch als Alles mit dem Nichts zu vereini­gen/ und das leere Faß (dasHertz) mit seinen Himmlischen Gütern/ Friede und Freude im Heil. Geist zufüllen.

Allhier kan der Mensch bald zu einem hohen Grad dieser edlen Ge- lasienhsj: und Vereinigung mit GOtt gelangen/ wenn er sich nach seiner einmal gethanm Versprechung dem Geiste Gottes läst/ von seinem ei­gen Würckmabstchet/ sein Äugelnder Einfalt einwärts kehret/ und so lange mit seinem Willen-Geist/ in dem ringenden und übergebenden

Nichts