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allem was dein und nicht GOttes ift/aucb allem was du suchest/ wann es auch die Erhaltung der Seele und das Himmelreich selbst wäre/ (dar­nach wir doch durch das ringende Gelassen ftyn trachten sollen ) enrwer- den nnd absterben. Mercke wobl / was der theureste Heylanb Zsh. i r. saget: Warlich/w^rlich ich (als der Mund der Warbest) sage euch: Erk sey denn daß das Weitzen. Korn m die Erde falle/und ersterbe, so bl<>lbetS aveine/wo es aber erstirbt/so bringt- viel Früchte. Wer sein Leben ltcd hat/der wirds verlieren / und wer fein Leben auf diestr Welt Hassel der wirds erhalten zum ewigen Leben. Also sitzest du wohl daß kein anderer Weg ist / wilft du fruchtbar und mit Christo verewiget werden/ dem Leben erhalten / und zum neuen Göttlichen Leben tn dieser Zeit auf- erftehen/ so must du dein Leben hassen/ dich in dem Willen GOttes ver­lieren/ und deinem eigen Willen/ Gedancken und Begierden ab­sterben. Unsers theuresten Heylandes erste Worte/als er sein öffentliches Lehr-Ambtantrat Matth. 4. waren: ThutBvste/dasHimmelreich ist nahe herbey kommen; Keine wahre Busse kan ohne Geistliche» Tod und sterben der fünffausiern Sinnen geschehen: Also w iltu daß daS Himmelreich in deiner Seele soll herfür kommen /und die Ruhe in dir ge- bohren werden/so stehe gedultig das Feuer oerBusse oder Reinigung aus/ gehe aus der Zeltm dle Ewigkeit/aus dir selbst in GOtt/ und ftirbe in sei­nem Mtllen/delnem eigenWcken / oder dir selbst ab. Wir müssen daS Feuer der Reinigung ausstehen/und durch dte Feuer-Probe gehen / es ge­schehe hier oder dort. Vor den alten Menschen ist keine Gnade noch See- ligkeit zuhoffen/er bitte und bete wie er will/er ist aus dem Geist Oer vier irr- dtschen Elementen (so nur ein Ausfluß aus dem reinen Göttlichen Ele­mente ftyn ) erbohren; derohalben ist er mt ihnen zerbrechlich / und ge­hört in das Feuer oerRemigung: Denn nichts fahret gen Himmel/ denn was vom Himel komen ist/auch kan Fleisch und Blut das Reich GOtteS nicht ererben/und das verweßliche wird nicht-erben das unverweßltche 1. Cor. i f. Wann der Mensch nun von GOtt gezogen worden/daß er ein­mal der Welt und Creaturen Lust/dem Satan / wie auch seinem Fleisch und Blut zu dienen/ in Wahrheit abgesaget/ und sich in derGlaubenS- Krafft / mitLeib/Seel und Getft/ohne die geringste Absicht aufsich selbst/ in das Meer des Willens Gottes/aufGnad und Ungnade/aufLeben und Tod ergtben/undmitEstherHerdenmürhLg anaestjmmerhat: ^omich uro/fo komm ich um/ lch habe mich emmal GOtt ergeben/ und will nichts in Zeit und Ewigkertalöftinen heiligen Willen an und in mir vollbracht.

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