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«von Mosis Angesicht abthun und betrachten/ wäsrr mit dem gegossenen Kald vorgenommen/( - Mos.;-,) Er verbrante^s mitFeuer/zumalmetS zu Pulver/stäubts auffs Wasser/und gabs den Kindern Israel zu trincken: Eben also müssen dieWarhetten/ so uns des Feuers Eigenschafft indes Vaters Gesetzlichen difpenfatkm aufgeschlossen/ und die Bilder so wir durch solche Warheiten und Wissen von GOtt und seinem Wesen ge­macht haben / in dem Feuer der Reinigung/ so in uns angezündet worden/ verbrant/zu Pulver zumalmet/ odertn den vollkommenen Tod gefuhret/ und in dem andern Ctrcul der Kindschafft/zur Versöhnung aui den Was­ser Geist Christi/(oder das Wasser des Lebens) gestreuet/und von den in- nern Israeliten getruncken werden. Allhier solte der Mensch gedultig seyn/daß wenn schonMoses lange auf dem Berg behalten werde/ und er - noch wenig von dem Wesen GOttes in der Seelen gewahr wurde/ so sötte er dennoch in der Gelassenheit fortgehen/ und sich kein Bild oder Form ( worzu die lebende Seele/ und demselben untersteKrafftengarge- schäfftig sind) von dem wesentlichen Gott machen/ dieweil solche nur eine Hinterung/und Aufhaltung von der reckten Quelle des Geistes/ und zu der im Geist mit Gott bekantschafft und Vereinigung seyn: Denn ie lee­rer uns GOtt im Grunde der Seelen von Formen und Bildern findet/ je herrlicher kan die Göttliche Sonne/ oder das westn Gottes in die Seele levchten/ieitt Bilderndrucken/ und zu einem wahren Bilde Gottes wiederschaffen.

Will der Mensch bald zu einem mit GOtt lm Wesen vereinigten Zu- 0 stand gelangen/so ist der sicherste/kürtzeste und unbetrüglichsteWeg / dar- ' zu/erstlich aufden Zug des Vaters / der Lust der Welt/ und Creatur Liebe i ablagen; zum andern in dem Zug des Sohnes sich selbst Derläugnen/ mit Christo In den Tod gehen/und seinem eigen Wtllen/Gedancken und Be- : aierden in dem Willen GOttes absterben. Kurtz/ der Mensch muß sich vollkommen ohne die geringste Absicht aufsich selbst/ mit Leib/Seelund r Geist/ in den Willen Gottes ergeben/ sich in Zeit und Ewigkeit dartn- nenverlieren/ja darin schwimmen wie ein FW im Wasser/ undalsovon ß demselbigen in sich gezogen werden / wieein Tropffen Wasser von dem $'j Meer: Denn nichts bereitet den Menschen zu einem mit GOtt vereintg- ^ ten^eden mehr/als die Übergebung undVerzeihung von innen undaussen. ^ Dieses tst der schmale Weg und die enge Pforte / daraufso wenig wan- dein/ wie derrheureste Heyland Matth. 7. bezeuget hat.

DerAnfangdiesenWegzubetretenlstschwer und finster/ ln der