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Willen GOttes ist: Darum muß er durch den Geist und Willen GylteS überwunden/und in den Tod geführetwerden. Soll der- neue Tempel- . ' ^ Bau in uns aufgericdter werden/so muß der alte Vorhoff erst abgebrochen und hinaus geworffen werden? Sollen diefünffinnere Sinnenindem Leben Christiherfür kommen/und offenbarwerden? so müssen die äussere . Sinnen erst mit Jona in das Meer des bekanten und unbekanten- willens Gottes geworffen werden: Soll der innere und Geistliche - Jfaacleben? so muß derauserezuvor aufdem brennenden Altar der Liebe 4
Gottes geschlachtet und aufgeopfferr werden: Wollen wir die Stimme $ Gottes in der Seelen Horen/ so müssen wir unserm fleischlichen Leben/ Et-< f gen-Willen/Gedancken und Begierden/so uns und unfern Gott von- ^ einander scheidet/erst abgestorben styn/denn nur die Todten/ oder dle so ihnen selbst abgestorben sind/horen die Stimme Gottes in ihnen und leben Joh.s. Zu solchem herrlichen Leben/geistlichen und mir Gott-vereinigten Zustand zu gelangen/ weiß ich keinen andern/als den Lreutzee-und To- /
des-weg/ durch welchen der theurefte Heyland selbst vorangegangenist/ , ^ denn so Herst es von ihm Luc. 24.0.26. Müsse nicht Christus leiden/ * und also in stine Herrlichkeit eingehen. Derohalden müflen auch alle - seine Glieder/durch Leiden/in ihre Herrlichkeit zu ihm eingehen. Dieses nun geschieht in und durch die wahre Wredergeburt ( oder durch die inner-^ , kiche Beschnetdung und Tauffe des Geistes) nach ihrem Anfang vom^ ^ -!». Vater unter dem Gesetz / nach ihrem Fongang von Christo in der Kind- ' ,
schafft/und nach ihrerVollkotnenheit unter derSalbung des Geistes und des vollkommenen WesensGottes. Welches alles aber nicht iuworten/ Gebärden/mündlichen Beten/ eigen Würcken oder äusserlichen Gottesdienst bestehet: Sondern/in Gelassenheit und Ergebung in den vollkomenenWillenGottes/rm Untergang des alten Thieristhen Menschen Selb-undEigenheit/und solches inGeist/
Rrafft und Leben: Denn das Wesen GOttes in der Seelen/ last sich . ntchtdurch unser eigen Lausten und Rennen erhaschcn/Rom-9.16 aber' wohl wenn wir gelassen sind erschleichen / wie wir solches auch in dem aussern sehen/jemehr derMensch lauft und seinenSchatken erhaschen will/'. je mehr fliehet er vor ihm: Also auch jemehr derMensch dasWesen Gottes mit eigen Würckcn und mit Gewalt erhaschen will / jemekr weichet das 1 Wesen Gottes vorthm; Denn GOtt als Al!es/und der Mensch als etwas, konen sich nicht mitemanderveremiLen:Wenn6berderMenschzu
A ) nichts