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Dean ein jeder bestehet aus zweyen Menschen / als dem äusseren thie- rip>n/so von der Erden/und dem innern verborgenen Menschen desHer- her/fo vom Himmel und aus GOlt ist/aus Leib/See! und Geist. Und Dtc'e haben nur ein Leben/also, daß wann der äussere Mensch nach seiner Selb und Eigenheit lebet/ und von dem seherischen Geist,wie auch dem Geiste der Finsternüß regieret und beherrschet wtrd/so ist er von dem Leben GOttes abgebrochen und entfremdet/ der innere Mensch des Hectzens in Dem Leben und Gewirck Gottes ist todt / und der Geist des Lichts mit sei­nen Eigenschafften/ von dem Geiste der Welt und der Finsternüß gleich­sam wie der Tag von Der Nacht verschlungen. Saget aber der Mensch nach dem Zug des Vaters/dem äusseren krincixio dieser Welt / Augen­lust,Fleisches Lust und hoffartigem Leben ab/verlasset dasselbe/und verläugnet um Christi, willen / sein eigen fleischliches Leben / suchet um Christi willen sein Leben und Seele zu vermehren / ergibt sich vollkom­men mit Leib/ Seelund Geist in den Willen des einigen Wesens Got­tes/ und gehet in der Gelüsienheit durch das inwendige finstere Todes- Thal/ so daß er allem was nicht Gottes Willen und Wircken an ihnnst/abstirbet, so grünet und blühet aus -es alten Menschen Tod/ Dieschöne Lilien,oder des Mnern Menschen desHerhens erst Seelisches/ Darnach Geistliches und Himmlisches Leben herfür. Denn soll aus Dem Rern emBaum werden? so muß der Kern erst vergehen.Sollaus DemSaamen eine schöneBlume herfür wachsen ? so muß derSaame erst verwesen. Und dieSeele die sich also abstirbt/findek im Verlieren / die Erhaltung der Seelen, in dem Nichts, das alles/in dem Tod/das Leben/und wird also der Geist der Welt, und der Geist der Finsternüß . mit ihren Eigenschafften/von dem Geist desLichks/nach der Stqffelwetsen Wiedergeburt, wie die Nacht von dem Tag verschlungen. -

Mein werthester Bruder / Christus gibt nur jem Leben vor -as Leben -er Welt: Soll nun Christi Leben in der Seele herfür quel­len? so muß dasLeben DsEsbesder Welt/ oder das alte thierische'und sündlicheLeben des äuffern Menschen erst untergehen und sterben: denn GOttnachseinemRejchder Liebe/ wohnet nicht in einer fleischlichen und der Sünden unterworffenen Seel;: Christus und Belial können nicht zugleich in einem Herhen wohnen. Soll der Wille Gottes in der Seele herfür komen ? so muß der natürliche Wille des thierjschenMenschen erst 4 umergehen ; denn desMnschenNatürlicher suchet allezeit was wieder den $

Willen 1