ZUM Praefervatif. vtwrdnen ftC .*
Thepiac i.i'otb»
Lorbeeren r.Loth.
Enn'ü.°; - Murtz z.Loth.
Lange Ostsrlucey 2.§oth.
die z.letztere Spiele 6 werden pulverisiret, henach alles in ein Gckops pen Wein eingeweichr, und dem Pferd in dem Futter gegeben, wann man chm vorhero amKals Adergelassen, nach der Ärtzeney darffeS in drey Stunden nicht fressen ; den Ochsen und Rühm wird nur die Kalbscheid gegeben- In der Kranckheit gibt rnan dem Vieh ein Gurgel n Tranck, als i. Loth Cyprischen Vitriol, r.Loth Aloe, ein halb Lmh Mirren, die zwey ersten Species, werden in Z2. Loch Wasser, in einem glassurten Geschirr geko- chet, wann sie geschmoltzen, werden sie mit dem halben Loch vul- veristtenMirren vermischt, mit eben st> viel Wasser, und 8 .Untzen guten Wein Eßigin einen andern Topff geschüttet, damit dem krancken Vieh das Maul außgewaschen ,, hernach demselben den Kopffunter sich gebunden, dockdaßesmit dcrNaase die Erde nicht berühre, hernach! 2.Srund geistern, auswerffen oder stallen lassen. Auch muß man selbigem in 2. Stunden weder zu Essen noch zu Trincken geben , alsdann schürtet man dem Vieh genetzte Kleyen vor, damit es, weilen die Jung, durch das Geschwchr trugen worden, das vorter Maulwerch und die Zahn wieder erfrU schet, man kav ihm auch etwas wenig Heu geben lassen. Dieser Gurgel-Tranck muß dem krancken Vieh , des Tages zweymal gegeben werden, es soll auch zur Pr*fervation dienen.
Dem krancken Vieh muß die Jung, wo daS Geschwehr ist; so lang mit einein Instrument von Silber, worzu sich die Fram tzösische Wiefel am besten schicken, welche man an der halben Rum de, an einer Seite wie eine Sage ausfetlet, auf der andern M* den Seiten aber ,fo dünn.als ein Messer zuschleiffet, und an einen Eisernen Stiel vest gemacht, (also am besten zu gebrauchen ist) damit so lang gekratzet, und geschadet, bis das Blut hervor komt.
NB. Ulan h.it hier in Franckfurt/ in einer (Kcricbts. Rüste, ein - fob'Ucs Instrument gefunden/ woraus man scdliksict/ tzaß diefL Vieh« Seuche/ schon chedeffen hier herum gewesen se^e. Weit