gn der Arbeitlgewahr^ und stehet man dieser KranckheitEnde und Anfang jnerhalb 24 Stunden, deßwegen nothig,daß man Ms Vieh täglich 2 biß 3 mahl VLsttire und beschaue.

pr-rservLuf. V0t das noch nicht anZesteckre Vieh, tzheriae z. ) ,

Naglein ». Qm'nt. ! - r

Ummet r. j >alks gröblicht zerflossen»

Geflossenen Pfeffer ». Quint. \

Eine mittelmäßige Mußcateri. Nuß,!

Giese hierüber ein halb Maß gurhen rothen Wein/laß es in einem glassurten/ wohl zu gedeckten Kaffen 2 biß 6 Stunden stehen; solches hernach wottl unter einander gerittelt/ dem Vieh samt Saltz eingefchüttetj nach dem das Vieh 5 biß 6 Stunden vorhero gefastet hat, doch ist man nicht sicher daß die Kranckhett deß wegen ausbleibe daher muß man nur der Besichtigung täglich 2 biß z mahl fort fahren»

Mittel wider die Seuche.

Wann man dergleichen Blattern gewahr wird/ so muß man mit einem Silbern Instrument die blättern aufreiben/die Kaut davon abriehen, die Wunde, blß es oiuret,reiben/ alß dann mit gutem Wein esslg, worinnen zu vor gestossen saltz, Pfeffer, geschnit­tenen Gnoblauch und fcharffe Krauter, alsOsterlucey/Sannickel, und Ehren Preiß hineingethan wird, wohl ausgewaschen, darauf die Wunde mitblauem Cyprischen Vitriol gerieben, und mit rein gestoßenem Saltz wohl bestreuet, ob auch schon die Blattern ver­gangen, und in ein Geschwehr sich formiret» Dieses Mittel soll, bis zu des ViehesGesundheit täglich 2 biß z mal gebraucht werden.

N ß» Nachdem die Blattern sich gezeiget, Kann znan dem Vieh am Haltz zur Aderlässen NB. NB. das Silbern Instrument mu-Z jedesmahl im ,^euer gereiniget werden, dann wann ein Mensch das bösse Wesen, so nach der Operation daran hangen blei­bet, berühren oder m den Mund nehmen solre, so tönte er daran stdrben. Pro nb. DieEhur Thriensche hacOccafioncuntcntt -tenIan: dieses 1732. Jahres ausgegangene Verordnung, bs- schrecketdiefeSeuche mit eben den angefichrmrUmstandm; Zürn