Herten hatte. Wir aber, die wir nicht in einer Stadt bei einander wohnen, die wir uns unsere Arbeit selbst thun müssen, sind schon aus diesen einfachen thatsächlichen Gründen nicht im Stande, eine solche reine Volksherr­schaft einzuführen. Sie ist überhaupt nur möglich, so Lange der Staat klein ist, .und so lange die Verhältnisse des Verkehrs u.' s. w. einfach sind; sobald aber solche Verwickelungen und Durchkreuzungen der Interessen ein- treten, wie sie die Gegenwart bietet, dann löst sich die Volksherrschaft in Willkür und Gesetzlosigkeit auf. Es geht so lange nach den SprichwörternViel Köpfe, viel Sinne" undViele Köche versalzen den Brei," bis zuletzt ein Mann kommt, der Ehrgeiz, Schlauheit und Macht genug vereinigt, .um den ganzen Plunder der streitenden Parteien zusammenzupacken und in seine Tasche zu stecken. So machte es Philipp von Makedonien mit dem Freistaat Athen, so Eäsar Octavian mit dem Frei­staat Rom. So haben es auch Eromwell mit der Republik England und Napoleon mit der Republik Frankreich ge­macht. 'Und wenn das das Ende ist, verlohnt es sich dann, anzufangen? -

Oder ist etwa die Standes- oder Kastenherrschaft sAristocratie) zu empfehlen? Ich glaube nicht. Wenn