Wenn aber dem Bauherrn über all den vielen Wörter, und Vorschlägen, die ihm gemacht worden sind, ein wenig kraus im Kopfe geworden ist und er, irre an sich selbst, nicht mehr recht weiß, wo er hinaus will, dann soll er sich einen Gevattersmann oder Nachbar rufen, von dem er weiß, daß er es gut mit ihm meint, und soll den um seine Meinung fragen. So will ich denn auch zu dem Bauherrn, d. h. zu der nassauischen Bürgerschaft, treten und will ihr meinen wohlgemeinten Rath sagen über den Bau ihrer Staatsverfassung, als treuer Freund und Mitbürger. Ich will nicht auch wieder einen neuen und verwickelten Bauplan vorlegen, mit allerlei fremdartigen Einrichtungen, mit griechischen und römischen Verzierungen, mit französischen Eomödiantenschnörkeln und nordamerikanischen Rauchfängen verbrämt, sondern ich will ihnen in möglichst einfachen und kurzen Worten sagen, was meiner Meinung für unser Staatsgebäude Noch thut.
Wer vernünftig und unbefangen ist, der wird mir Recht geben, wenn ich sage, es kommt weniger darauf an, wer das Regiment führt, als vielmehr darauf, w i e