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III.
A n d i e
Römisch Kaiftrl. auch in Germanien und zu Jerusalem Königl.
Praef. in Au- guft. Conü« lio aulico dM i6. De- cemb.17^8»
Allerunterthänigste Anzeige
in hummillimam fequelam clementiff conclufi de 17. Oft. 1768-
jundto petito demiflimo
Pro
ClementiC praevia communicatiöne partis adverfae Mandati fpecialis
ad tranfigendum, nunc aperiunda commiflione cslareo-aulica,
ut pluribus intus
Mein
Friedr. Ludw. von Reineck Weyland Sr. Kötligl Majestät in Pohlen und Lhurfürstl. Durchl. zu Sachsen wirkt. geh.Kriegs-Rahts.
Ln Sachen
Von vamnir, modo den Magiilrat zu Frankfurt.
Apponatur ult. concluf. Appellationis pto. Arrefti omnium
bonorum.
Allerdurchlauchtigst - Grvßmächtigst - und Unüberwindlichster Römischer
Kaiser/
auch Ln Germanien und zu Jerusalem König,
Allergnadigster Kaiser, König, und HERR, HERR!
Euer. Römisch Kaiserl. Majest. ist zu meiner allerunterthanigsten DankeSerstattung gefällig gews» sen, commillionem ad tentandam amicabilem compofitionem, falvo tarnen curlu proceßus, mediante con- clufo clementiffimo de 5. Aug. a. c. in außen rubrleirter Sache allergnadigst zu verordnen und weiterhin un* term 17. Odob. nuperi eine zwey monatliche Frist zu Betreibung der ad^ tranfigendum erforderlichen Vollmachten anzuseßen.
Nachdeme ich nun einerseits hierzu vollkommen gesaßet und bereit bin, auch wohl niemand mehr einer schleunigen Entledigung, und schon durch so lange Fahre ähnlichst gewünschten Beylegung dieser äußerst beschwerlichen und Kostspielichen Streit-Sache entgegen sehen, auch niemand besser, als ich appellant, und in Aula Auguftiffima praefens , von dem ganzen Hergang, Wendungen und dermaligen Lage dieser gegen den Hochedlen Magistrat der Reichsstadt Frankfurt mit bestem Fug habenden Forderungen und Rechts-Zuständigkeiten informl- ret feyn, daher mit größerer Zuverlaßigkeit bey der allerhöchst verordneten commiffion, mit denen nunmehro auf die endliche, gütliche Beylegung dieser mir Appellanten und meinem ganzen unschuldigen Haus zum äußersten Verdruß und unumgänglichen Verderben und total Untergang sonsten gereichenden Sache (weil ich das reiche Stadt-Lrarluin mit meinen schwachen Kräften und durch diesen leidigen ProceiT schon tnirum in modum zur
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