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tzrs Unlerhalses b tt Farbe des Bauches-. Auch ist dir- Form der Halsschuppen der des Oberkörpers ähnlich;, sie werden zwar am Unterhalse etwas größer,- so auch an der Brust und am Kinn;- allein eine Art Halsband) wie mit­unter gesagt wird) bilden sie durchaus nicht,- obgleich diese Schuppen von den übrigem durchs eine Falte abgesondert sind». Dagegen sind aber die Schuppen der- Brust und des Bauches von denen des Oberkörpers- und denen- des Schwanzes sehr verschieden-. Die- Brust-- und Vauch-- fchuppen sind eigentlich Schilder, und bilden ein in- die Breite gezogenes Viereck, unter denen, sich hie und da gleichsam zur Ausfüllung solche befinden, die sich an ihrer Basis verschmälern und die Form eines Dreiecks erhalten; dies ist besonders bei-den Brustschildern ünb an den Sei­ten der Fall, wo die viereckige-Form in die- rundliche der Kücken-Schuppen übergeht:. Sowohl-die.Bauchschilder, alS Rückenschuppen sind an- ihrem- Rande stumpft Eine von den Rückenschuppen- Brust- und Bauchschildern ganh abweichendeForm haben die Schwanzschuppen, die schmal, länglich viereckig und am Rande scharf sind- und in quirl-- förmigen Ringen- die mit den Jahren immer mehr her- vertreten, um- den Schwanz, herumliegen.- Den Kopf bedecken Platten von ungleicher Form- und ungleicher Größe.. Hinsichtlich der Farbe waren drei Abänderungen anzunehmen, nämlich 1) die grüne, L. agilis, a.. viri­dis; 2) t>ie graue, L. agilis, ß. cinerea; und 3) die bläuliche, L. agilis, y, coerulescens* zu welcher letzte-' ren Varietät Herr Kelch auch die L. montanai Mikan- zieht. Diese Grundfarben sind nach ihm stehend und ändern sich keinesweges durch die Häutungen.. Er habe- die Häutungen von dem verschiedensten- Alter beobachtet; allein wenn auch das Grau oder Grün/ welches die neue- Haut bekam, ein frischeres- als das der abgeworftnen Haut war, so erhielt doch nie- eine- grüne Eidechse eine graue Haut, und so umgekehrt. Auch könne man durch diese Grundfarben keinesweges Weibchen und Männchen uuterscheiden- er habe sowohl-Männchen als Weibchen von- allen drei Grundfarben beobachtet: Die Häutungen scheinen übrigens mit einerArt von Unwohlseyn verknüpft zu fcpn / , da- sie zu dieser Zeit keine Nahrung zu sich neh­men, sehr trübe um die Augen aussehen und ungern den von ihnen eingenommenen-Ort verlassen, sich auch nicht weit entfernen,, bald wieder sitzen bleiben,, sich auf die Erde niederbücken, die Augen schließen,, stark-nach Athem

schöpfen, im übrigen aber kein Glied rühren). Bald nach' der Häutung, die theilweise geschieht, sind sie wieder munter. Außer .diesen interessanten, hier-nur auszüglich- erwähnten Beobachtungen theilte Herr Kelch noch einige' Versuche mit- die er mitTaback, luftleeren Raum, Schwe­felsäure, , Blausäure, zur Prüfung ihrer Einwirkung auf' das Leben dieser Thiere, angestellt hat, und die imAllgemn-- nen die Beobachtungen früherer Naturforscher bestätigen.

Herr Professor Runge erstattete Bericht' ü^er die' Beschäftigungen und den Inhalt der physikalischen und- chemischen' Vortrage der in- Hamburg versammelt ge­wesenen Naturforscher.

Den 9ten November beschrieb' Herr- Mechanikus' Pinzger den, zufolge vorhergegangenerBerathung mit der meteorologischen Commission der Section, nach der von Bouguer ( Manoeuvre des vaisseaux, pag: l5l) ! und Nollet (Arti des exper. T. IIL p. 62) beschrie«- denen Vorrichtung, von ihm mit zweckmäßigen Verbesse-- rungen verfertigten, und auf der Schneekoppe aufgestellten,. Windstoßmesser. Er besteht aus einer Platte vvn rinem' Oduadratfuß,. PariserMaaß, Größe, welche auf ein senk­recht' auf ihr stehendes Rohr befestigt ist;! mittelst 6 Fri­ktions-Rollen bewegt sich dieses Rohr möglichst leicht in einem zweiten Rohre, in dessen innerm Raume sich eine spiralförmige Feder befindet, deren' Kraft bekannt ist;- zwisch-m beiden Röhren liegt ein Gesperrt und eine Skale;- ecsteres verhindettdas unmittelbare Zurücktreiben der Fe­der nach der Einwirkung desWindstoßes, und an der Skale' kann man den Werth seines Druckes nach Pfunden ablesen.

Auf der Achse, durch welche diese Vorrichtung mit der' Spille des Apparats so verbunden- ist baß sie durch die Wirkung, der Deklinations - Fahne- immer" gegen den Strich des Windes gestellt wird, sind' auch zwei Jnklina«- tions-Fahnen angebracht. Ferner ist der Windstoßmefsec so eingerichtet worden, daß er bei der Beobachtung mit' Leichtigkeit nach dem, durch die Inklinations-Fahne an­gegebenen, Neigungswinkel' genau rechtwinklicht gegen- den Strich des Windes eingestellt' werben kann:

Am 20sten Juli bestieg Herr Mechanikus Pinzger bie Koppe, und errichtete obigen Apparat- 50 Schritt nord­wärts von dem Koppenhäuschen, mittelst! EingraHung dreier eichener Säulen, auf welche derselbe aufgeschraubt wurde. Abends 6 Uhr war die Arbeit beendet,, und die erste Beobachtung gab::

^ecunaNone----.

Fahne.-

Jncunauoa--

Fahne..

W:»dpoj)-

messer.

Larometer.

kftacl). nn.

Reaumur.

Freies Therm.j j|

Reaumur. | W-ttecung. |

' Den 20 Ju i Abends 6 Uhr.

W.K.W.

3 Pfund.

SS' 4, 4"

+

+ 3°

Den Tag überI

heftigerRegen. I

Den 2t'. Juli «W.N.W. nach Morg. 10 Uhr. ^ W-

Abwecbseaid' 5° 'abwärts- 25" aufwärts.

5 Pfunde j SS' 4, 2"

+ 18"

+ 6"

Halb heiter- j

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