die Spur: dev Entwickelung- der- Arystalle aus dem. In-^ nern recht offenbar angedeutet? findet.
III.. Wurde, an vielen dargelegten Hyalith, Epempla«?- ren, besonders vom Steinberg und der Umgegend von Jordansmühl, auf folgende, in dem Auflatze des Herrn Prorektors Glocker über ihn, welcher sich im 6ten Bande der Verhandlungen der. Kaiser!. Leopoldinischen Akademie der Naturforscher pag, 547 befindet,, wenig, oder gar nicht beachtete Erscheinungen aufmerksam gemacht.. Die dicht neben einander stehenden-Tropfen sind am ihrem- untern Theile, wo sie sich-berühren, flach- kantig zusammew- gedrückt,. nur ihre freie,, oberste Flache, ist sphärisch; in manchen bemerkt man ganz.deutlich Luftblasen;. — viele zeigen sich wie aus concentrischen Schalen bestehend, indem. neue Tropfen von unten her. die früheren über sie emporgehoben und durchbrochen haben; feine Risse in den, opalartigen dünnen Lamellen,, welche, häufig zwischen und über den- Lagen von Hyalith- Tropfen liegen- so-wie die. von den zerstörten Theilchen der unterliegenden Serpentin- oder Quarzmasse herrührenden.und gleichartig gefärbten Häutchen, welche hin und wieder den Hyalith bedecken,, bekunden ebenfalls rin solches Emporsteigen und Durchbrechen seines, anfänglich gelatinösen und beim Erstarren sich heftig, ausdehnenden Stoffes; —- seine Tropfen fiü- den sich auch in »»verwittertem Gestein, z, B.. in dichtem Opal, und sitzen, sowohl an die horizontalen, nach oben,, als nach unten gerichteten Flachen und senkrecht gestellten. Seiten der durch Sprünge sich absondernden Massen des Serpentins, und Quarzfelsens..— An vielen Stetten sind die Hyalith-Tropfen- fortisikationsmaßig gruppirt,. und da, wo sich Asbest im Serpentin.befindet, reihen sie sich,, dessen. Fasern verfolgend, an einander an.. Bericht--Erstatter brach bei Jordansmühl, ein-solches-Stück, wo die an den Enden der Asbest-Fasern hervorstehenden Tropfen, «och weich waren, die bald nachher an der Luft erhärteten.. Einzelne Theile der feinen Mooswürzclchen und Flechten,, die vom Hyalith mitunter verdrückt sind- zeigen sich wie von seiner. Masse, inkrustirt.. Wohl bildet- er- mitunter,, wie schon erwähnt- Lamellen, oder-dünne Häutchen, aber- nirgends ist eine Andeutung von einem.stattgehabten dünn- flüßigen Zustand desselben, oder.von einem Ver- und Zv^ sammenflikßen.seiner sich berührenden Tropfen bemerkbar,, und wegen gänzlichen Mangel eines strahligen- faserigen, oder überhaupt krystallinischen Gefüges und tcopffteinarti-- ger. Form läßt sich seine-Bildung, gar-nicht-mit? der- vom Stalaktiten, so. wie wegen seiner glasartigen Beschaffen-- heit.nicht- mit der des Kieselsinters, vergleichen;; denn das- perlartige, verschieden.gefärbte Ansehn- das manche.seiner Tropfen zeigen, rührt- offenbar von- den feinen,, mit- fortigerissenen und eingemengten Tbeilchen der eben so gefärbten.Oberfläche des- Gesteins her,, aus dem sie gleichsam, hervorgequollm sind..
Nach Berücksichtigung und Vergleichung aller dieser Umstande unter sich läßt sich das Entstehen des Hyaliths, der sowohl, auf einfache als zusammengesetzte' Gebirgs« und Gesteinar-ten von ganz, differenten Mischungstheilen und Struktur, als z.. B. auf Quarzfels, Opal, Horn» stein, Serpentin, Magnesit, Basalt u. s. w. sich fortwährend erzeugt, *) < — weder durch Sublimation, Aus» sinteeung oder Niederschlag, aus kieselhaltigen, alkalischen oder sauern.Flüßrgkeiten, noch durch irgend einen Schmelz» prvzeß erklären, da sich gegen alle diese. Erklarungsweisen widersprechende Erscheinungen- finden.. Sein Entstehen (zu dem die. Einwirkung äußerer Potenzen mit lhätig zu seyn scheint, da er in der Regel, an solchen? Theilen der. Gebirgs-- und Felsmassen auftritt,. deren Oberflächen den Witterungswechseln und? Angriffen am, meisten- ausgesetzt sind,) deutet also auf das Vorhandenscyn eigenthümlicher Bildungs-Operationen im Mineralreich hin,. derenVor» gangsart uns noch ganz, unbekannt ist. Weitere Beläge hierüber, sind z. B. der weiche gelatinöse. Zustand., den mehrere Mineralien im.Jnnern der Erde besitzen;— di« im Innern mancher äußerlich unversehrten Krystalle sich findende. Verwitterung und Umwandlung ihrer Masse, und die von Reducrion oder Oxydation begleitete Scheidung und Krystallisation der. Bestandtheile, die man ohne Aendecung der äußeren Form und Gestalt in aus Metall- Compositionen verfertigten Artefakten bemerkt, die lang«, in der Erde vergraben gewesen..
Bei dieser Gelegenheit wurde auch die vom Herrn Professor Steffens in seinem Handbuche der Oryktognosie, 4.ter Theil, p. 471, bekannt gemachte Beobachtung von Hyalith-Tropfen, die ganz.das. Ansehen von kleinen geschmolzenen Vergkrystallen haben- durch Vorzeigung, der diesfalligem Exemplare gegen den vom Herrn Prorektor Glocker. in seiner. Abhandlung geäußerten Widerspruch- gerechtfertigt.-
Den 28sten October trug- Herr Di% Göppe'rt die von dem Herrn Gymnasiallehrer Kelch aus Ratlibor eingeschickten. Beobachtungen über die gemeine grüne oder Kupfer-Eidechse. (chacsira ag.ilis L t ), vor,, die sich auf die,Beschreibung derselben.beziehen, und einige Jrrthümer früherer, Naturforscher? in diesen Hinsicht zu- berichtigen suchen,. So waren z. B- die Hals sch upp.ennicht durch ihre- Größe vor den übrigen ausgezeichnet- wie Einige behaupten; und eben so wenig, durch Farbe ober-Form? von ihnen. abweichend,. Die Farbe der-Schuppen des Hinter- halfts entsprach«. der. des Oberkörpers,, die. der Schuppen'.
*) Auß-w den mehreren bekannten Erfahrungen von- der fortdauernden Bi-lNinz deS> Hvatilbs- bat Herr- Apotheker Kirsch st? ei-n alkbirr? auch voriges Zahr wieder- < uf einer Stelle des. Jotmsberges, bei Jordansmühle HyaUthe gcfun- den, wo. 18.29 keine zu-bemerken warem