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findet sich unten im Apparate, wie auch ein Schrau­benzieher, um sämmtliche Klemmen auf- oder zuzu­machen. Auch findet sich dort eine Schachtel mit Schmirgelpapier, um die Drähte an den Berührungs­punkten der Batterie jedesmal vorsichtig zu reinigen, sowie auch jene Stelle des Zinkes oder Kupfers, an welcher die Leitungsdrähte angeklemmt sind. V be­zeichnet eine mit Kupfervitriolauflösung gefüllte Glas­flasche. Zu bemerken möchte weiters seyn, dass in dem Kupfercylinder K drei Löcher oberhalb des höl­zernen Bodens eingebohrt sind, um der Flüssigkeit den Weg zum Diaphragma zu bahnen. Sollten selbe durch den Gebrauch geschlossen werden, so öffne man sie wieder. Ausser der stärkeren Andrückung der Feder E an den Commutator C , ferner ausser der Anzahl der Segmente des letzteren und der Geschwindigkeits­veränderung bei I hat der Experimentator auch noch fernere Mittel in der Hand , den Strom völlig nach Belieben zu schwächen oder zu verstärken. Solche weitere Mittel sind: Verdünnung oder Concentration der Säuren oder Salzlösungen, Vervielfachung der als Diaphragma dienenden Papiercylinder, Verminderung oder Vermehrung der Anzahl der in den hohlen Cy- linder S eingeschobenen Eisendrähte und endlich Ver­mehrung der galvanischen Zink- Kupfer-Elemente.

Der patentirte Apparat cliarakterisirt sich durch folgende wesentliche Momente:

1) die ganze Anwendung der Induktionsspirale zu ärztlichen Zwecken,

2) der Commutator,

3) das Diaphragma der galvanischen Batterie.

Von dem bisher zu gleichem Zwecke angewende­ten und patentirten magneto - elektrischen sogenannten Keilschen Botations - Apparate unterscheidet sich mein Apparat vortheilhaft in folgenden Punkten: