Beschreibung

eines Apparates zur Erzeugung in-ucirter, elektrischer Ströme mittels Galvanismus zu ärztlichem Gebrauche,

worauf

llem Mechanikiis der polytechnischen Schule zu München Alberi ,föcllCcBlIiei* von Seiner Majestät dem Könige unter dem 20. November 1842 ein allergnädigstes Privilegium ertheilt wurde.

Eine wesentliche Erweiterung der Elektricitätslehre der neueren Zeit geschah durch die Darstellung soge­nannter mducirter Ströme durch den bekannten Eng­länder Farad ay gegen Ende des vorigen Decenniums, Die einzigen früher und bis auf die neuere Zeit übli­chen Arten, die Elektricität auf den menschlichen Körper einwirken zu lassen, sey es um direkte Iieilungs- versuche anzustellen oder im Allgemeinen die gesun­kene Lebenskraft wieder anzufachen, oder auch Rett- ungsverswche mit Verunglückten vorzunehmen wa­ren die durch Reib ungselektrici tat und die mittels gal­vanischer Ströme. Bei der ersteren Behandlungsweise setzte man den Kranken auf einen sogenannten Isolir- schemel oder - Stuhl und brachte ihn in unmittelbare Berührung mit dem Conductor der Maschine. Dadurch wurde derselbe eigentlich ein vergrösserter Conductor selbst. Oder man liess den Kranken eine sogenannte Leydner - Flasche entladen. Allein diese Wirkung war