15

männlichen äusseren Genitalien von übereinstimmendem Bauö. Den Typus derselben bildet Schümmel in seiner bekannten Monographie (Taf. I, Fig. 12, 13) der Gattung Tipula (1833) ganz gut ab. Ich bemerke, dass bei Stygeropis Diana die äusseren blattartigen Anhänge des neunten Bauchsegmentes (damina terfnirialis inferior») an Breite etwas variiren und dass' sie an ihrem oberen Rande einen weisslichen Schimmer zeigen, welcher eine äusserst kurze, seidenartige Pubescenz hervorröft. Ausser dem angegebenen Merkmale der Fühler sind diese bei Stygefopis ' auch hoclR insofern charakteristisch, als die ersteren Geisselgiiedet'beim Männchen sehr deutlich, minder stark beim Weibchen, von der Seite zusammengedrückt und unterseits gegen die Spitze zu in einen dreieckigen Fortsatz ausgezogen sind, so dass dadurch die Geissei ein sägeartiges Aussehen erhält. Die Fühler sind 13-gliederig, das letzte Glied hat beim Männchen die Gestalt eines Griffelchens, das vieL dtifiner als das vorletzte Glied ist; das Basalglied ist mit'* abstehenden, weichen Haaren allseitig besetzt.

Die zwei Stytj'eropfa- Arten, welche ich kenne, nämlich Diana Meig. und sörricornis : Zett., zeichnen sich noch dadurch aus, dass sie auf der Stirn über der Fühlerbasis zwei längliche, nach vorn convergirende und zwischen die Anheftungsstellen der Fühler reichende Grübchen besitzen, welche einen sammt- schwarzen Grund zeigen. Bei Styg. serricornis findet sich in jedem dieser Längsgrübchen je ein kleines rostbräunliches Wärzchen, das einem Punktauge nicht unähnlich ist.

Wallengren zieht (in «Entomol. Tidskrift> von Späng- berg, 1882, pag. 17) zur Gattung Prionocera (i. e. Stygeropis ) folgende europäische Arten: Tipula Diana Meig., T. serri­cornis Zett., T. subserricornis Zett. und T. salicetorum Siebke; Hinzuzufügen sind noch Prionocera pubescens Lw. («Stett. Ent. Ztg.>, 1844), welche Schnier (ob mit Recht?) für Tipula Diana Meig. erklärt; ferner die nordamerikanischen Stygeropis- Arten sordida Lw., dimidiata Lw. und fnscipennis Lw. (alle 1

r