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stände des menschlichen Denkens gewöhnen sollen. So mannichfach die Schwierigkeiten waren, welche sich, unter dem Drange unserer verhängnißvollen Zeit, der Ausführung des umfassenden, eine allgemeine Reform des Schulwesens hezielenden Planes Sr. Königl. Hoheit des Großherzogs entgegensiellten, so gelang es doch den rastlosen Bemühun« gen des würdigen Herrn Generalcurators des öffentlichen Unterrichtes, Staatsraths Pauli, daß schon im November 1812, zugleich mit der Medicinisch r Chirurgischen Special« Schule, auch das Lyceum in Frankfurt seine Wirksamkeit organisationsmäßig eröffnen konnte. Seit diesem Beginn des Lyceums ist nunmehr beinahe ein volles Jahr verstrü chen, und da jetzt die Anstalt in vollem Gange ist, auch im Laufe deS zurückgelegten Jahres mancherlei Erfahrun« gen zum Gedeihen derselben eingekreten sind, so scheint es, jetzt mehr als selbst im Anfänge, zweckmäßig, daS Publü cum mit dieser Anstalt und ihren Einrichtungen näher be« kannt zu machen.

Obwohl das Lyceum einen Theil der Großherzoglichen Landes, Universität ausmacht, und in dieser Rücksicht, ohne der Departemental t Ober , Schulbehörde untergeordnet zn seyn, unmittelbar unter der Großherzoglichen Generakcnratel des öffentlichen Unterrichtes stehet, so gränzt es dennoch seiner Natur nach dergestalt an das Großherzogliche Gy« mnasium, daß es zunächst als eine organische Erweiterung und Fortsetzung dieser leßtern Anstalt betrachtet werden muß. Zwischen das Gymnasium und die Special, Schule