ditionem finaquanon) praeftiterit, non Aqui- lia , fed in faötum a&ione tenetur. Diesem stimmt auch Julianus bei, wo selbst in L. 51. D. ec sich folgendermaßen ausdrückt: Occidifle dicitur vulgo quidem qui mortis caulsrn quolibet modo pracbeat, fed lege Aquilia is demum teneri vifus eft j qui adhibita vi & quafi manu caulam mortis (feil, unicam non occafionem) pracbuillet. Und obgleich L. 15 pr. D. ad L» Cornel. de Sicca- riis denen vorherigen Gelten zu widersprechen scheinet, worinnen Dlpianus behauptet nihil intereft» occidat quis an caulam mortis pracbeat, so verschwindet doch dieser scheinbare Widerspruch alsobald, wenn man den folgenden §phum 1 eben dieses Gesetzes zugleich beherziget, als woraus sattsam erhellet/ daß in diesem Gesetz nur de unica mortis caula, nicht aber de occafione mortis vel de conditione fine qua non die Rede sey, wie solches auch Leyler in Meditat. ad Pancfe&. Spec. 602. medit. 7 aus denen bündigsten Gründen dargethan: und mit einem von der Helmstädtischen Juristen - Fakultät abgefaßten und auf diese Grundsätze gebaueten Erkenntnisse beftättiget hat.
§. Z.
Daß nun aber eine solche an sich unerlaubte Handlung, nach deren Ausübung der Tod eines Menschen würklich erfolget ist, nicht als die alleinige und nvthwendige - sondern nur als die gelegenheit-
liche