Weise die Acta Instituti Vidimata zu überschicken befragen, und so­dann schicke ich sie alsobald zu dieser Arbeit.

Wie ich vernehme wird bey Rhofrath ehestens in der Görtzischen Stifftuggs Sache, wobey Landgravius Cassellanus und Graf von Wartens leben als Gegner erscheinen, referirt werden* Herr GehR. v.Moser hatte nicht gedruckte Sachen noch zu referiren, und diese werden der Sache wohl den Lauf geben.

Frau v.TritB%h^er zu Bayreuth soll etwas besser seyn, und am rothen Friesei annoch krank liegen*

Oberwehntes erfreuliches Conclusum ist auch ^ ein gutes Rece^t vor mich; denn anno &la/*^% ^3 im Sg^tember kam

mein Überfall nebst der vielen Medioinischen Arbeit und contrairen Witterung, meist von, Verdruß über Senatus tolles procedere in unse­ren Stadt Sachen überhaupt her; und bin ich desfalls auch vor mich besonders davor in Obligation. Ich kann das Anrecht nicht leiden, &*5ch wenn es mich gar nicht nt geht, geschweige ein solches.

In dem Hospital werde dereinsten G.G. eine gute und allen Thei- len angenehme Einrichtung zu machen suchen. Sollte nicht am besten seyn, Lutheranos in die Mitte der Abtheilungen zu placiren, und auf beyde Seiten Catholicos und Reformatos, da Lutherani wirklich das Mittel von ihnen sind? Item, ob Lutherana Religio dominans ist, daß alle 3. Religionen von lauter Lutheranern bedient würden? Sollten auch nicht unter den Pfründnern, die zahien, solche stehen kommen, die nicht Bürger oder Beysassen sihd, und nur auf eine Zeitlang als y#&ende Kranke aufgenommen zu werden verlangten, bey welchen unser hiesiges Hospital oft difficultirt hat?

In dem Theil der Fundation von 1763 steht, daß von%meinen relic tdjfverkauft werden soll. Ich will aber, da ich nuh ein Haus habe, solches nicht mehr, und kann dieses und anderes durch beygelegte Zettul von meiner Handschrift ändern*

Unter allerseit. gehors* Empfehlungen verbleibe allzeit

T.

Ff den 25 ten Martii 1766