Unsere unwissende und aufgeblasene Regiments-Narren im Rath machen immer mehrere mirabil&s Maintz profitirt wacker

davon, connivirt seine UntKerthanen, bindet uns aber fest an die Convention, umjriunsere Handlung an sich zu ziehen« Alles von Fuhr­leuten fährt Frankfurt um, und nimmt einen anderen ^eg, um dem Conventions-Fuß \ fl 20. auszuweichen. Unsere Weinhändler selsbt machen zu Vilbel. Höchst etc Niederlagen, und entgeht der Stadt dabey ein großes. Die bösen Buben und Müßiggänger wollen eon vor allemal sich mit ruin der Handlung groß und reich machen, und be­denken nicht, daß, wenn sich das Stadt-Revenu schmälert, auch ihre Salaria, und der Rentinteressen mit allgemeinem Mangel sich verringern werden. Das letzt überschickte Müntz-Edict vom 3 ten hujus, welches Rathsherrn Andreae Söhne drucken lassen und theuer verkaufen, haben ihre Collegen nachgedruckt, und das Äxemplar um l.Xer verkauft; obschon Senatus an eben diesem Tag ein Decret in Druck ausgehen lassen, darinnen er den Nachdruck bey Strafe verbo­ten hat. Die Buchhändler haben dabey gesagt, sie ließen sich ein solches Monopolium nicht aufbürden, da kein privilegium exclusi- vum vorhanden sey, und daß sie alsobald diese Sache an Kayserl. Majestät bringen würden. In summa es ist hier alles in äußerster Gärung und Gott wolle alle böse Suiten in Gnaden verhüthen.

Unter allerseitig, gehors. Empfehlungen bin allzeit

T.

Ff den 8 ten Februar

1 $ 66 .