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15 0 nach dem §. 5. io. 18. ich annoch verhoffe, durch den Zuwachs meines Vermögens, die Stif­tungs-Summe auf hundert tausend Gulden, allen­falls auch darüber, zu setzen, welchemnach der vor das Armuth bestimmte dritte Theil deren Einkünf­ten wohl erleiden dürfte, nach und nach, wenn zu­mal andere Christlich-gesinnete wohlhabende Leute zutretten wollten, auf einen Bürger- und Beysaffen- Hospital, in welchem arme und kranke Bürger und Beysassen verpfleget werden könnten, und woran es hiesiger Stadt annoch fehlet, zu denken; als will ich meinen Lxecucoren und (^oexecucoi-en solche Sorge aufgetrageu, und dieselbe hiemit bemächti­get haben, auf allen Fall alljährlich mit der Halb« scheid desjenigen Qüanti an Einkünften, welches nach meinem Ende vor die Arme heraus kommen wird, bey sothanem löblichen Unternehmen, wel­ches ich des Hochansehnlichen Magiftratus Und löb­licher Bürgerschaft Sorgfalt empfehle, Sich von der Stiftung wegen einzulaffen, jedoch anders nicht, als wenn der Stiftung zugleich eine Mit OiredKon zur besseren Aufrechthaltung gegönnet werden woll­te. Ware es nun auch

16.) daß der Zustand meiner Stiftungs-Lassa erlitte, eines oder etliche im §. io. gedachte Sti- pendia medica abzugeben, so ist dabey meine Mey,

nung, daß die hierzu sich meldende oder zu wählende

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