dem gesegnetenHauses ein gleiches nicht erlaubenwollen.Auch dessen zweiter Herr Bruder, Johann ErasMUs von Senckenberg, des Raths zu Frankfurt, und verschiedener Fürsten auch Stände Hofrath, stimmete dar­inn bey, daß demnach hier auch ein Beyspiel von demjeni­gen sich ergäbe, was der jüngere ?linius Secundus, Römischer LonLl, (a) bey seinem vor die Zierde des Va­terlandes besorgten Freunde gethan, da er seinem Gros­schwiegervater kabaco sagt: 6audeo vrirnum tua gloria* cujus ad me Pars aliqua pro neccfßtudine riofira redundaf. deinde quod memoriam loceri mei pulcerrimis operibus Vi­deo proferri: poftremo quod patria noftra florefcit, quam mihi ä quocunque excoli jucundum, a te vero IxtilTmuun eft. Quodfupereft, Deos precor, ut animum iftum tibi, animo ifti tempus quam longiffimum tribuant. Nam liquet mihi futurum, ut pera&o quod maxime promififti, in- choes aliud. Nefcit enim femel incitata liberalitas ßare , cujus pulcritudinem ufus ipfe commendat. Und ts giengt

hier, wie Plinius voraus sehen wollen; denn nachdem mein Herr Oheim in seiner Freygebigkeit bestücket worden, näh­me er endlich sein ganzes Vermögen zu diesem Endzwek, um etwas rechtes heraus zu bringen.

§ 2 »

Das Senckenbergische Haus ist jederzeit beflissen ge­wesen, nachdeme mein Herr Grosvater, Johann Hart«

inann TtNcktNbevg, Med. Do&or und Phyficus Prima­rius, auch verschiedener Fürsten Leib-Arzt zu Frankfurt, das Bürgerrecht und ansehnliche Bedienungen erhalten, anbey durchseine beyde Heirathen mit vielen derer angesehensten

in

(a) Epiftol. V, 12.