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per.zur Gesundheit, wo nicht offenbahr schädlich, doch wenigstens bey weitem so gesund und heilsam nicht sind, als diejenige edle durch die lautere Geh­rung auffgeklarr und auffgeschlossette Weine, wel­che mit Recht den Nahmen derer Rhein - Wein tragen. x

. Obgleich Ungarische und gewisse Spanische, Fran­zösisch, Portugiesische, Jtaliänische rc, Weine in die­sen und jenen Fällen zur Gesundheit angeordnet und gebraucht werden; und obgleich einige, welche sich an dem Gebrauch der Ausländischen Weinen gewöhnen, dennoch gesund bleiben: <^o gehören doch solche be­sondere Lxempel unter die Zahl der Seltenheiten , nach welchen man sich auch oft etwas schädliches ohne Schaden gewöhnen kan.

Die gesunde Beschaffenheit überhaubt und beson­ders die aufgeklärte Gerstigkelt und die milderen- und femperivtnbe angenehme * säuerliche Lieblich­keit, und die so gar biß auf Saecula daurenve Be­ständigkeit des Rhein-Weins sind nach Proportion also vollkommen beschaffen, daß man mit Grund und Er­fahrungen auchgetröster Gewißheit sagen kan: Daß die Rhein - Weine in der Wahrheit die gesundeste ftyen.

Wie man dann gewiß von dem ordentlichen und beständigen Gebrauch des Rhein - Weins in Anse­hung der Gesundheit und derselben Erhaltung, die beständigste und vorzüglichste Vortheile genieffet; Da­hingegen andere Weine, theils das Geblüt hefftig er­hitzen,