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Hitzen, Heils verdiekeren und verderben, meistens den Kopff angreiffen, fast alle die Glieder schwachen, Heils auch im Leibe höchstschädlich sitzen bleiben und qllerley wiedrige Früchte nach sich ziehen.

Es ist zwar kein ruhmwürdiger Beweist, das eini­ge unordentliche, den Rhein-Wein,wo nicht täglich, doch offt in schändlicher Menge und mit anhalten­der Unordnung trinckende, bey diesem theils jundlich- theils schändlichen Mißbrauch, dennoch gesund blei­ben: So viel aber sieht man dannoch auch hieraus, daß, wann schon in dem Trincken des gesunden Rhein- Wein kxceüen gemacht werden, davon dannoch bey weitem nicht so viel Schaden entstehe, als wann man nach Pi opordon nur weit geringere Excefle im Ge­brauch des Ausländischen Weins begehet.

Man könnte dißfals gantz richtige Proportionen darlegen und also beweisen, daß der ipiriwoie und übri­ge Gehalt der Frembben, und zwar der allerberühm­testen ausländischen Weinen, viel wilder, unaufklär- ter, schwerer, unausgearbeitetcr und der menschli­chen! Gesundheit meistens uneigener zu seyn sich be- Kättige, als des so vorzüglich-exsirirten-und durch die eigentliche Wein mäßige Eermemarion erhöheten und doch so vortrefflich proportionirten edlen Weins, womit der gütige Schöpffer die Rhein-Länder seegnet, «nt> in vielen Betrachtungen vorzüglich machet.

Viele, viele ausländischeWeine seynd theils wegen ihrer innerlichen Art, theils weilen sie die reckte Wem- mäßige Gehrung nicht haben und haben können, A s bewandt-