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Dick, und also gar leicht in denen kleinsten Gefäf- sen stecken, und sich selbsten den Durchgang hem­men können, oder haupyächli h, wellen solche Wei­ne eben so hitzig und brennlich, wie in Holl - und Engelland die aus dem starckesten Brandwein süß gemachte Getränck, durch welcher tägliche Ge­brauch die menschliche Säfft frühzeitiger verdücket, zehe und scharff werden, also gar leicht sich in den Stein verwandele», und daher solches Übel bey besagten Völckerenallgemem machen und erblich unterhalten können.

So kan dann der Rheinwein von jedermann gantz ohnschadlich, ja vielmehr zur grösten Ge­sundheit sowohl überhaupt - als auch in denen belonderen Zu - und Umbständen genossen wer­den.

Endlich kan auch der Rheinwein am aller­sichersten zu einem beständigen Tranck dienen, weilen er auf keine Weiß kan verfälschet werden; dann so bald ein Wein entweder mit Silberklett, oder mit Zucker und Rosinen, wie auch durch an­dere Schmierereyen angemacht ist, so schmeckt er also bald süßlich, und eben diese Sul?e verrathet dann gewiß, daß es schon kein Rheinwein seye, welcher allzeit ein gemäßigte und angenehme ' Säuere