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ftines allerreinesten und durch das viele Eisen-Ge- bürg verstärcktm Geistes. -
' I<r der Rheinwein zermahlet den schon würck- lich angesetzten Stein, als ein von der Natur ver- suster an sich sauerer Krauter oder Gewächs-Geist- und dieses zwar so sicher und gewiß, als solches die mineralisch versüßte säuere nur geschwinder verrichtet, und treibt noch dabey den also durch ihn aufgelösten Stein, Sandund Grieß selbsten aus dem Leib.
Dieses seynd die Haupt- Ursachen, warum an der Rhein - Gegend sehr wenige mit solchem Übel Behafftete gesunden werden, als nur diejenige, so es entweder erblich oder durch Ubermaaß^esonders im Trincken,sich die Säffte des gantzen Leibs frühzeitig dück, schleumigt und scharpff machen, also sich mit Fleiß verderben und zu solchem Gast in der Jugend schon bereiten.
In Ungarn aber, Italien, Frankreich, Holland und Engelland ist der Stein ein allgemeines und diesen Landschafften gantz eigenes Übel, daß auch die mehreste, so das svte und 6ote Jahr erreichen, gewiß von gedachten Kranckheiten darnieder liegen, weilen ihre Weine entweder zu trüb und 1 dick