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tägliche auff das genauest gemachte und offtwi- derhohlte Prüffung-und Erfahrungen augenschein­lich beweisen, daß der gantze Mensch manchmahl kaum so viel Erden in sich enthalte, als zuweilen nur ein eintziger Stein wäget, wie dann öffters die gantze Urin Blasen versteinert, und noch da- bey 2. biß ?. pfundige Steinein derselben gefun­den worden, dahingegen ein zu Aschen verfaulter oder verbrennter Körper kaum einen Huth voll Aschen zuruck last, so noch darzu mehrentheilsauS Saltz bestehet.

- Der würckliche Stein selbsten, so er dirrch die Kunst auch auf das genaueste zerlegt und unter­suchet wird, gibt niehmahls mehr Erden von sich, als nur den sechsten oder noch geringeren Theil des gantzen,

Wohl aber zerstiebet derselbe, bey solcher künst­licher Feiler Aufflösung gantz und gar in einen schmier-Keeß- artigen scharpffen Rotz und Schleim, in der Kälte hingegen wird dieses schleurmgte Wee­sen alsobald wieder zum Stein.

So ist vielmehr hieraus zu schließen, daß alle Nirn-Blasen-und Glieder Stein auch so gar die die bey alten Leuchen versteinerte Adern hauptsäch­lich von einem schleimigten dicken-und zugleich scharpffen Geblüth Herkommen, wann nehmlich dieses rotzige zehe Weesen in verschiedenen Theilerr

des