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allein und allzeit zu verstehen, von denen Grygi- schen, Jtaliänischen, und anderen sehr hitzigen Weinen mehr, daher auch das alte wahre Sprüch- wort: der Ungarische Wein ist der TeutschenTodt, dann diese seynd in hitzigen Kranckheiten wohl recht Oehl ins Feuer gegossen.

Der Rheinwein also ist und bleibt das beste Heyl Mittel in solchen und mehreren Kranckhei­ten ausser in ein - und anderen Um-und Zustan­den soll er dannoch schädlich und ungesund befun­den werden: Daß er nehmlich die Haupt-LZuell , und Ursach seyn solle des Sandes und Grieß, Niern-und Blasen Steins, wie auch deren Glie­der -Schmertzen,

Nun ist zwar ein sehr schwehres Unternehmen den Rheinwein auch in diesem Stück gegen die wichtigste Männer der jetzt lebenden Artzney-Kunst zu verthädigen, wann nicht aus denen Schrifften verschiedener anderer eben sehr Gelährten und der Sach Verständigen annoch has Gegentheil durch die krafftigsteBeweißthümer köntedargethan wer­den, daß der Rheinwein auch hierinnen niemahls schädlich, sondern vielmehr gesund undcheylsam seye, und dieses zwar aus folgenden Gründen:

Der menschliche Stein kan erstlich aus keiner abgenutzten Erden unseres Cörpers hauptsächlich und als seinem Grundweesen bestehen, wann die B 3 täglich^