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Eben dieses findet man auch bey hitzigen böstn Kranckheiten: daß solche am sichersten durch den Gebrauch deren Eßig - säuerlichten Sachen kön­nen vermeidet und am besten cumet werden.

Also haben die alte Römer die beständige Ge­sundheit ihres Kriegs - Heers dem mit genügst men Wasser vermischtem Eßig als ihrem bey dem Kriegs- Zuge allein erlaubten Tranck gantz ver­nünftig zugeschrieben, daß unter ihren so wohl aegen Norden als Ägypten und Libien schier be­ständig streitenden Kriegs - Männeren 700. Jahr hindurch keine ansteckende Kranckheit eingerissen seye, ausser der Pest, so durch die genaueste^ sigkeit auch kaum zu vermeiden ist;

Obwohlen bey letzter Wiener - Pest dannoch sehr viele durch beständiges Eßig trincken seynd er­halten worden.

Die würckliche Ursach hiervon kan man gar leicht einsehen, in Betracht: da^, gleich wie alle aus dem Thier- Reich gemachte Apothecker- Gei­ster als der Hirschhorn - Geist rc. durch die Säue­re dergestalten gebunden werden, daß sie, ohner- acht ihrer durchtringenden Flüchtigkeit, auch im offenen Maß nicht mehr verriechem wo sie sonsten^ so gar in verstopfften Gefasten durchgehen.

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