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lasset, viel mehr wird er von Tag zu Tag besser, so wohl ruhend im Keller, als nahe oder weich verführt.

Obwohlen also in Francken ein fehrhauffiger Mein-Bau ist, so kommt er doch aas vielen be­weglichen und folgenden Ursachen niemahlen depr wahren Rheinwein auch nur in etwas bey.

Dann sie haben kein so gute Gattung-Trauben, und pstantzten sie auch solche, so würden sie niemahls zur Zeitigung kommen.

Indeme ihre Weinberg viel zu hoch,

Und liegen mehrencheils sehr weit vom Wasstr, also daß sie ohnmöglich genugsam können befeuch­tet werden, indem der Mayn bey hitzigen guten Wein-Jahren so klein und wenig wird, daß man än Lenen mehresten Orthen durchwaden könne.

Auch mangelet ihnen die besondere Trieb-Krafft deren unter-irrdischen Ausdünstungen, weilen ihre Wem - Gebürg nirgends Mmeralien bey sich führen.

Und was noch die grösteVerhindemuß machet, ist das schon viel kältere Clima oder Erd - Lage, weßwegen auch der Wein - Herbst allzeit um 14. Täg späther,als am Rhein eingethan wird, wo die nach Burckards- Tag schon starck anwachsende ^l 5 Kalte

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