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weiß. 3.) » Von hohen Oefen.« Die Ab- steiler des guten Geschmacks in der Sittenlehre Handlung gehet am meisten diejenigen an, die und Dichtkunst genennet wird, hat den uten mit Eisen - und Schmelzhütten zu thun haben; Hornung zu Verona in dem 8 ->sten Jahre diese die neue Art eines solchen Ofens ist dem Blatte Zeitlichkeit verlassen. Er ist der erste gewesen, in Kupfer beygelegt. 4. » Actcnmaßige Nach- welcher es in Welfchland gewagt, ein vernünf- richten von der Religionsübung drr Crays- tiges Schauspiel zu schreiben, und seine m*- Völker, sowohl Evangelischer als Catholi- rope, die fast-in gllen Sprachen übersetzt ist, « scheu in vermischten Reichs-Cransen.« Die- könnte schon allein seinen Namen verewigen, ser Aufsatz erläutert vieles, was bishero in dem wenn nicht noch andre Werke des Witzes und Glaubens-Epercitio der Craysvötker uaerörtert Geistes von ihm vorhanden wären. Voltaire gewesen. 5.) » Frankreich ein wahrer Freund eignete ihm die französische Uebersetzung der -- seiner Freunde.« In diesem Lodspruche Merope zu und sagt unter andern in der Zusteckt eine grosse Ironie. Man lese ihn selbst! schrift: » Der Nachkommenschaft wird es zu 6 ) » Oer Christ höher, als der ehrliche Mann » einer löblichen Nacheiferung dienen, wenn Der Verfasser hat in dieser Abhandlung gezei- » sie vernimmt, wie viel Ehre ihnen ihr Vager, daß er beydes ist. 7) »Fragen vom » terland erwiesen und daß ihnen Verona eine -- Münzwesen;« Die Beantwortung dersel- » Ehrensäule mit der Inschrift gesetzt- Dem den soll erfolgen, so bald sie jemand begehrt. » Marchese Scipione Maffei , dep sei- r.) » Die Rechte der Gesandten in Ansehung „ nem Leben , eine in ihrer Art so schone der Wappen ihres Souverains. « Dieser » Aufschrift, als die man zu Montpellier Aufsatz beweiset: daß d»e Verfasser der angr- -- liefet : Ludovico xiv. nach seinem zeigten Abhandlungen sich in vielerlei) Feldern » Tode.« zeigen können. 9.) »Vom Obst-Trocknen;«
Diese ökonomische Gedanken begleitet wiederum
sin Kupftrblat, welches eine neue Obstdarre Strasburg. Der Herr Doctor Vehr» anzeiget. 10.) » Von dem Gebrauch des koo» welcher neben der Hülfe, die er den Kranken *» ses in Staats-Sachen; « Der Ursprung, um mtt so vir! Revlichkrtt, atS Geschicklichkeit er» Aemter und Bedienungen zu looserr, ist hierin- werfet, sich in den müßigen Stunden mit de» ucn klarlich erwiesen. n.) »DasPublikum.« Musen beschäftiget, hat hiervon schon statt- Ein gesalzener Aufsatz, so, wie der ir.) »Von liche Zeugnisse an Tag gelegt. Man erstehet „ der Zeit, woreiy man kommt.« Mandat aus solchen, daß er zu einem Dichter geboh- das Vertrauen zu den Deutschen, daß sie diesen ren ist , und daß er seine Verse nicht mit Blattern ihr Recht widerfahren lassen und kreißen gebiehret; sie sind alle fiiessend, nalür- durch ihren Beyfall deren Vertrieb vermehren tich und lebhaft; ein gleiches muß man auch werden, weil sie vielleicht viele grosse Bücher von denenjenigen sagen, die er vor kurzen in durchlesen, darinnen sie nicht finden, was sie der Pauschingcrischeu Officin auf z Quartbo- in diesen Abhandlungen antreffen, deren Der- gen unter dem Titel abdrucken lassen: Samm- fasser Witz und Verstand genug besitzen, noch jung einiger Moralischen Gedichte« ferner in der nehmlichen Stärke und Anmuth Der Gedichte sind in allem achte, und aus
fort zu arbeiten.
den Ueberschriften kann man abnehmen, was deren Inhalt ist. ». i.) Der Trost. 2). Er-
Es sind übrigens diese Blatter nicht allein -» munterungs-Gedanken aufheute ;.)Wen
» der Schn drücke? 4.) Der Wunsch. 5.)
Jlm;iu'mvtu «UV yv|»* «iCinwn
wöchentlich zu hahen.
» Der reiche Arme. 6 .) Der allzeit GOtt- » gelassene Christ. 7) Die Meister der Vsr- « gnüglichkeit. 8 .) Reichthum und Reinig- keit der deutschen Sprache.
Frankfurt. Der Marchese 5ci?i'one Maf-
f«, welcher mit Recht von Italien ein Her-
Siebente