anständigen Lehre < und denen von Gott herrührendenHandlungen, insonderheit auch Mit andern deutlichen und bereits erfüllten Weissagungen darchuk, (^. 8 , u. f. ) wobry er besonders io. und n. den Vorwurf, welcher von einigen durch die Propheten, bisweilen vorher verkündigten, so gar gering, scheinenden Umstanden hergenommen wird, gründlich aus dem Wege räumet; ferner $♦ 12. u. f-zeiget, daß bey solchen dunkeln Weissagungen, sowol die göttliche Wahrhaftigkeit als die menschliche -chreyheir derjenigen, welchen dieselben bekannt gemacht worden , am besten bestehen könne; §. 17. u. f. aber, daß sie auch besonders mit dem Syftemate mors- litatis unter denen Menschen, welches §. ' 8 . beschrieben wird, und derjenigen Art und Weise, welche Gott auch im Naturreiche, in Entdeckung der Wahrheiten zu halten pfleget; übcreinstimme; da denn § 2,. rr. der Cinwurf, daß es Gorr, als einen Liedhab.r der Wahcheir, nicht anständig sey künftige Begebenheiten, die er den Menschen vorher verkündigen wolle, in so dunklen und unbe» stimmen Weissagungen zu eröffnen, ebenfalls seine Abfertigung erhält, und endlich §• zj. u. f. erweiset, daß diejenige Weissagungen, welche von Gott dergestalt vorgetragen worden, daß sie allererst aufMe gewisse zu ihrer Erfüllung bestimmte Zeit klar und deutlich verstanden werden können, als ganz besondere Beweise der höchsten göttlichen Liebe und Vorsehung anzusehen sind. Hierauf wird im 26. ii. ft §§. von denen hcydmschen Orackeln, nachdem deren Wirklichkeit darge- than worden, gezeiger, daß bey solchen, in Ansehung sowohl ihres Ursprungs als der Art, sie zu suchen und zu mheilm, gar mannigfaltige Unanstandlichkeiten Vorkommen, und daher die göttliche auch dunkle Weissagungen durch diesekeineswcges verdächtig gemacht werden können, welches §. ;o. auch von dem noch heut zu Tage gerühmten Wahrsagen und andern abergläubischen Vor- hervrrkündigungrn behauptet, und §, ji. erwiesen wird, daß die gerechte Zulassung Vergleichen Betrugereyen des Satans Gort
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ganz und gar nicht unanständig sey. EnS-t lich werden im zz. $. und folg §§. annoch einige Schlüsse aus den bishero erwiesenen Sätzen gezogen, als 0 daß diejenigen Ursachen, womit man dir Verachtung dunkler Weissagungen der Schrift zu beschönigen virmeynek, von keiner Erheblichkeit sind; r)daß es unbillig, klare und deutliche Weissagungen wegen einiger anndern dunkeln für verdächtig zu halten, und ;) daß diejenigen unrecht handeln, welche dir Bemühungen, die man auf die Erklärung solcher dunklen Vorherverkündigungen wendet, als über- flüßjg verlachen, wobry jedoch zugleich die nöthige Vorsicht, welche man dabey zu beobachten hat, bestens empfohlen wird.
Maylmd.
Den r4kenApril starb allhier im §l. Jahr
ftincs Alters dt!' Herr Cormc Don Carola
p<?r tu lau, Wückiicher Gcheimder Rath Sr. Kayftrlich - Königlichen Majestät, und ge- weftner Präsident des hiesigen Senats. r Er har ohngcfthr 40000. Voll, in seiner schönen Bibliothek hmmiassrn, worunter viele rare Editionet! befindlich. D.ese kostbare Biblft othek verherrlichen annoch die schönen zur Experimental-Phylk und Agronomie gehörige Maschinen und Instrumente.
Dresden.
Allhier hat Friedrich Hecke! verlegt: Eint, ge Versuche, welche mir verschiedenen sächsischen Erdarten an einem Höfischen parabolischen Brmnspiegel cmgestellet worden von Christian Friedrich Schnitzen. 8 Bogen, in 4to. Der Herr Verfasser hat hier auf hundert Versuche von allerlei) Erdartm erzählet, die er mit dem Höfischen Brennspiegekirr Dresden angestellet. Wir können uns nicht in die Nachricht von den Erden, die der Herr Schultz gebraucht hat, einlaffen. Wir wollen aber nur einige Folgen berühren, die er aus seinen Wahrnehmungen bey einer oder der andern Erde rieht. Sie betreffen theilr Aaaaaar die