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kegraben gehalten. Daher ist man dem Hm. ^eerkens Dank schuldig, daß er ihn uns in «incrn kleinen Buche mittheilet, das sich je- brrman anfchaffen kan. Es ist dem Pabste Benevicro dem xiv- zugeeignet, und eine Vorrede an den Herrn ke Franc, den vor- Nehmen Präsidenten de !a Cour des ifcides zu Momauban, hinzugefüget worden, die von der wenigen Nützlichkeit der Geschichte der Barbaren, und dem Geschmackeso vieler Ge­schichtschreiber handelt, den sie daran finden, rede Begebenheit bösen Ursachen zuzuschreiben. Eie ist in sehr schönem Latein verfaßt, und enthalt das Lob und den Tadel des Herrn von Voltaire.

Hamburg.

Von der UMoire Naturelle, Oenerale Le VarrieuliLre, avcc la Defcription du Cabinet

du Roi , ist nunmehr der sre Tom, angetan, get. Dieser Band enthält die Naturgefchich- ke der Schaafe, der Ziegen, der zahmen und wilden Schweine, und die v-erschiedenen Ar­ten der Hunde. Die physikalische Beschrei­bung dieser Tdtere tfl von vem ^err» vr Duffon, und die anatomische von dem Hrn. Daubenton. Die Kupfer sind ungemein prächtig, und ihre Zahl belauft sich auf?r. Platten. Die Verleger der deutschen Über­setzung dieser allgemeinen Historie der Na> tur werden nicht saumen, so bald nur die Kupfer gestochen sind, den Pränulmrarittn dieselbe zu liefern.

Allhler hat Hermann Hilttinan gedruckt und verlegt: Die Seelenweide der Gläubi­gen, nach Anleitung des Listen Psalms; in einigen Donnerstags-Predigten betrachtet von Johann Peter Gericken, Diacono der Ge­meine Gottes zu Sk. Michaelis in Hamburg. In 8. io. Bogen. Der wohlehrwürdige Herr Verfasser dieser Predigten hat, nach seiner Gewohnheit, auch in denselben nicht nur auf eine gründliche Erklärung des Tertts gesehen, und den richtigen Wortverstand «birgst gehörig anMiget, auch den Nach­

druck der Glölchnißwotte mit berühret, fon- dem auch alles dadey nach der Faßlichkeit des gröstrn ThcilS der Zuhörer eingerichtet, daß man daraus sowol Unterricht, als Erbau­ung, vernehmen kan. Die beliebte Kürze dieser Predigten machet dieselben dem Leser um so viel angenehmer, weil dabey alle Ausschweifungen vermiden sind, und kerne überstüßige Wiederhohlungrn einer und eben derselben Vorstellungen dem Grmüthr ver­drießlich fällt, so daß man wünschen möchte, dergleichen Predigten über besondere Theile der heiligen Schrift mehr zu haben.

Leipzig.

Bey Gelegenheit der Magister -Promotion erhielten wir von dem Herrn M. Carl Sa­muel Krausen, Catecheten an der Peters- Kirche, eine woblgeschlisbene Abhandlung,

de Decoro Dei in vaticiuiorum obfcuriratc»

womit er denen Herren, Gottlieb Schlegel und Joh. Gottlob Troitsch zu der neuer- langttn Würde Glück wünschete. Sie ist bey Langenheim auf und rin halben Vo- 9«» intt- »«brmfr, und verdiene wegen iln er grnnbluchen Ausführung eine nähere Anzei» L'. Nachdem der gelehrte und in unfern Brattem um verdientem Lobe erwähnte Hr. Verftffer in den erster» j. $§. was sowohl Werffagungen und deren Dunkelheit, als das Gott Anständige sey, deutlich beschrie­ben , so zrrgtt er im 4. $, die Nothwendig- rtit, Dte göttlichen Weissagungen gegen die von deren Dunkelheit hergenommene Ein- wurffe zu vertheidigen. Discs kan nach dem 5. und 6 . §, tbtilä dadurch geschehen, wenn man einen gehörigen Unterscheid unter denen dunkeln und an sich klaren und deutlichen Weissagungen machet; theils indem man die wtder jene erregten Zwriffel selbst auflöftt, und zeiget, daß dergleichen Weissagungen Gott allerdings anständig ftnn. Dieses letz­tere erweiset nun der Herr Vers, in den fol­genden §$. und zwar so, daß er anfänglich ihren göttlichen Ursprung aus der genauen Übereinstimmung derselben mit der GOtt