und'erkaufft mtont nicht minder von Ott zu Ort Mer- schriebenen Passa, daß es durch keine verdächtige Wege beygetrieben woven, zugestanden werde , stemddes Piche ein- oder durchzuretben; und ob sich schon alles richtig be-

, vvuj

dem Einheimischei gestellek , sondern unter ein merz» oe,ran- dig zuwivmetes Mach angewiesen/ daselbst besonders,ver-

auch auf keine Waide gelassen werde. Wie

.$*WederK«'"

unterm freyen Hiinnel geschehen, und keinem Frembden, wer er auch seye, vielweniger aber einem Juden erlaubet soll in die Stalle selbst zu gehen.

So wollen, wir auch bey vergleich

6. Allerdings daraufgehal .

basster Ahndung und Straffe niemand von unfern Dorff- schafften Und Höfen sein gesundes Piehe zUM PerkaUff an fremveOrte hin zu undabtreibe, sondern selbiges obgedachter Massen. in loco perrichten solle.

Und wäre insonderheit bey Horn-Piche Und Schaaf-Seuche

7. Jederzeit dahin zu trachten / daß alsvaNn das Viehe an keine sumpfigte Orte , sondern wo möglich in truckne

zufrühe , besonders bey Nebeltchen Wetter ausgetrieben, und so der Nebel zu lang anhielte, dasselbe sothanen Lag über gar zu Hauß gelassen werde, Wie dann künfftiahim 8-Lvr Erhaltung gesunden Viehes hauptsächlich das gantze Jahr durch zu obAEn wäre, daß solches aus kck NeN Pfützen fgM .

I U.. r VIH.» .

und wieder erkaltetes Wasser, wor- zu die retneste Quelle in-oder bey jedem Dorff ausfindig zu Machen wäre, gegeben werde. Doch ist hietbey die Meynung nicht i daß Man stch währender Seuche des Austriebsgäntzljch enthalten, .noch weniger Pferde oder.Ochsen, welche zum Ga­ffern gewöhnet sind, aus allzu grosser Furcht lange ZeitkM- sperren solle Unmassen sie bey guterWitterung,nach eingenom­menem gesundem Futter, unter angegebener Fürstchtigkeit viel­mehr den der Arbeit und Bewegung, die ihnen zur Erhaltung der Gesundheit dienet, zu lassen sind. Solle sich aber bey aller dieser Praxaution dennoch ereignen, daß einiges Viede