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lie , oder dergleichen Leyden- DieVM rinigung einer Mutter mit ihrem Kinde> beyni trägen und stillen, und die Ver, ernigung eines Mannes mit seinem Weibe dringen keine andere Empfindungen mit sich, als hundert andere der unschuldig, sten moeuum vitaiium* Was aber der Teuffel darein gezaubert »gehöret zu den übrigen Blendwerckcn, damit er die.Men, scheu herum führet, biß ihnen das Er- kanntniß der Gnade und der Versöhnung und Vereimgung-Krafft des Blutes JEsu die Augen öffnet. Wir sind dabey so wil, !ig, daß, ob wir gleich durch die Erfah­rung der Sache so gewiß sind , als das r.mal >. Eins ist : wir doch solche Nie­mand ausdringen; weil wir wissen, daß die gemeine Meinung, Gewonhejt, und daraus entstehende Erfahrung uns nicht beystimmetr Wir öancken aber doch Gott vor das , was er seiner Gemeine ge, schencket hat , und bewahren es in der Demuch.

7. Ob die Nothwendigkeit der Wie­dergeburt zugleich auch invvlvire, daß man den modam müsse wissen und dc- icrminiretl können? und ob nicht der ^rocellur converssonis sowohl nach und nach (nachdem ein Mensch guter Art Md eine feine Seele empfangen, mit-

S denen Würckungen der Gnade bey Raum lasset, als durch einen gantz mercklichenUmsturtz ferner garltzen Na­tur auf einmahl vor sich zu gehen pfle­ge , und der neue Mensch fpiritualker, wie er in parm rrrmrali pbyssce , ge- hehren würde.

Itelx. Mitvekekm!a-r!on der Widergtburt, in so Un es eia göttlich Werck in ms ist, Met MS nicht wohl fortkommea. Und »eil wir davor hakten, daß sich von Rechtswege» kein Christ bekehren soll, » die Kinder die Gnade ihrer Sanft*

durch ihr gantzes Leben hindurch bewab. ren sollen, da sie dann keiner «tuen Zeu» gung bedürffen , weil die Tauffe das Bad derWidergeburth und Erneuerung des verlohrnen Bildes und Geistes Got­tes ist ; so urtheilen wir den Verlust des neue» Lebens aus ventodten, nn, empfindlichen und ungläubigen Wesen der Gctaufften, ermahnen solche, so bald ihr Verstand so viel erleuchtet ist, daß sie die Nothwendigkeit dieser Sachen ein- fehe«, zu sehnlichem Verlangen und Bitten um die der Vergebung VerSün- den und der Wiedergeburt. Wir glau, ben, dergleichen von der vorlauffenden Gnade in ihrem Gewissen erregete See­len hören das Wort mit Begierde an, und wann sich ihre Begierde, Vertrauen, und Sehnen mit einer göttlichen War, heit, die ihnen im Geiste GOtkeS ans Hertz kommt» vermenget, und dieselbe mit Hunger und Durst ausfanget, jo ge, het iw Hertzen derSaame, die Fiamme, die Liede GOttes aus; das Heist die neue Zeugung. Es verursachet dieselbe ge, meinrglich Bangigkeit und Kummer über seinen vorigen Zustand , über seine Un­treue und Unglauben, in solchen gehet der Mensch knrtz oder lang stille dahin, biß die neue gezeugte Art zum Durch­bruch , Gebührt und Offenbahrung kommt, und der Mensch selbst weiß, daß er nunmehro ein Kind GOttes ist. Die Vergebung der Sünde» und dee geistliche Genuß des Blutes JEstkEhri, sti ist die erste Speise des neugebohrnen Kindes, und zugleich der Beweis, daß es aebohren ist. Bey dem täglichen Ge, nuß dieser Speise und Traucks der Ge­rechtigkeit ln dem Blute JEsu Christi, wählet das Kind biß zurJänglings-Gröffe. Die erste Liebe ist zart, anhänglich und unrertheilt, und mag mit nichts zu thun haben, als mit dem Heyland r daher wenig Unterscheid zwischen einem Anfan, g*r und einem Vollkommenen zu sehen ist,

und